Neue Funktion

16. August 2019 11:24; Akt: 16.08.2019 11:24 Print

Instagram bekämpft jetzt Fakenews

Falschmeldungen werden ab Donnerstag nicht mehr ihr Unwesen auf Instagram treiben können. Das US-Unternehmen führt eine neue Funktion ein.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Online-Bilderdienst Instagram geht nach eigenen Angaben verstärkt gegen Falschnachrichten vor. Ab Donnerstag erhielten schrittweise alle Nutzer die Möglichkeit, dem Tochterunternehmen des US-Konzerns Facebook mutmaßlich irreführende Botschaften melden zu können, erklärte Facebook-Sprecherin Stephanie Otway.

Die neue Funktion solle bis Ende des Monats allen Nutzern zur Verfügung stehen. Die Überprüfung der gemeldeten Botschaften würden dann durch externe Stellen vorgenommen.

Fakenews «erheblich in ihrer Reichweite begrenzen»

Beiträge, deren Inhalte zwar falsch seien, die aber nicht gegen die Richtlinien des Onlinedienstes verstießen, werden den Angaben zufolge zwar nicht gelöscht. Allerdings sollen sie anderen Nutzern nicht mehr unter einem Hashtag angezeigt werden. Bereits dadurch könnten Falschinformationen «erheblich in ihrer Reichweite begrenzt werden».

Facebook investiere massiv in die Verhinderung von Falschnachrichten, fügte Otway hinzu. In diesem Zusammenhang kündigte sie für die kommenden Monate weitere Updates an. Facebook sieht sich seit Jahren mit dem Vorwurf konfrontiert, insbesondere in der Zeit von Wahlkampagnen nicht genug zu unternehmen, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stoppen.

(L'essentiel/afp)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.