Forbes Ranking

05. Dezember 2018 12:54; Akt: 05.12.2018 13:00 Print

Knirps verdient mit Youtube 22 Mio. Dollar

Während die meisten Kinder mit sieben Jahren die erste Klasse besuchen, hat Ryan bereits einen prallen Geldbeutel. Forbes kürte ihn nun zum bestverdienensten Youtuber der Welt.

Ryan verdient im Jahr 22 Millionen US-Dollar.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Das Prinzip von Ryans-Youtube-Kanal ist schnell erklärt. In der Beschreibung heißt es: «Folge Ryan dabei, wie er mit Spielzeug spielt und Kinderspielzeug testet!» Ein Blick auf den Kanal zeigt: Ryan spielt tatsächlich nur mit Spielzeug. Doch genau dieses System hat den Siebenjährigen nun zum bestverdienensten Youtuber gemacht.

17 Millionen Menschen folgen dem Youtuber. Wie das Magazin Forbes berichtet, verdiente der Junge zwischen Juni 2017 und Juni 2018 insgesamt 22 Millionen Dollar. Auf Platz zwei – und nur knapp dahinter – befindet sich Jake Paul. Er verdiente im selben Zeitraum 21,5 Millionen an seinen Videos.

Geld kommt durch Werbeverträge

Im Jahr zuvor wurde der Verdienst von Ryan noch auf «nur» elf Millionen Dollar geschätzt. In der Zwischenzeit konnte er also seine Einnahmen verdoppeln. Bereits damals hängten seine Eltern ihre Jobs schon an den Nagel. Seit 2015 – damals war Ryan vier Jahre alt – nehmen sie mit ihrem Sohn kurze Videos auf. Seither ist die Zahl der Abonnenten stetig gewachsen. Das Geld kommt durch Werbeverträge mit Spielzeugherstellern.

Ständig ist der Knirps begeistert. Ryan reißt Mund und Augen auf, wenn er aufwacht und plötzlich die Power Rangers aus Plastik vor ihm liegen. Dasselbe gilt, wenn er im Freizeitpark vor einer großen Dinosaurierstatue steht oder sich falsche Bärte ankleben darf. Der Junge scheint sprichwörtlich in einem Spielzeugparadies zu leben.

Ist das schon Kinderarbeit?

Dass er die Spielzeuge kritisch beurteilen würde, wäre übertrieben, er ist ja auch erst sechs und so gar nicht wählerisch. Obwohl Ryan schon Hunderte von Spielzeugen ausprobiert hat, ist seine Begeisterung immer die gleiche: Mit ungläubigem Staunen stellt er täglich fest, wie toll diese Sachen alle sind.

Bei näherer Betrachtung hat das auch etwas Gruseliges. Ist das schon Kinderarbeit? Ryans Mutter saget gegenüber Theverge.com, dass die Familie jeweils an den Wochenenden dreht und ihr Sohn das Filmen jederzeit abbrechen kann. Allerdings scheint er auch dann vor der Kamera zu stehen, wenn er Grippe hat oder sich vor etwas fürchtet.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.