Also doch

23. April 2013 18:21; Akt: 23.04.2013 18:35 Print

Microsoft bringt den Startknopf zurück

Ende 2012 schickte der Windows-Konzern den Start-Button nach 17 Jahren in Rente. Nun dürfte er mit Windows 8.1 ein Comeback geben - aber anders als erwartet.

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Windows 8.1, das erste grosse Update für Windows 8, bringt den Startknopf auf den Desktop zurück. Dies schreibt der US-Tech-Blog The Verge, der sich auf interne Quellen bei Microsoft beruft. Mit der Rückkehr des Start-Button soll sich der neue Windows-8-Startbildschirm leichter mit der Maus öffnen lassen. In Windows 8 muss man den Mauspfeil auf dem Desktop in die linke untere Bildschirmecke bewegen, um die neue Kachel-Oberfläche zu öffnen. Diese «versteckte» Funktion würde durch den altbekannten Startknopf besser ersichtlich.

Microsoft hat noch nicht ausgekachelt

Mit Windows 8 hat Microsoft zusätzlich zum Desktop eine radikal neue Benutzeroberfläche eingeführt. Diese Kachel-Oberfläche ist für Touch-Geräte ausgelegt und stößt bei vielen PC-Usern auf wenig Gegenliebe.

Sofern sich das Gerücht bewahrheitet, kehrt nun zwar der Startknopf zurück, nicht aber das klassische Startmenü. Mit dem neuen Startknopf gelangt der Nutzer stattdessen zur Kachel-Oberfläche, die das alte Startmenü ersetzt.

Das mit Windows 95 eingeführte Startmenü ist zwar alles andere als effizient, viele User haben sich aber über die Jahre daran gewöhnt und wollen auch künftig nicht darauf verzichten. Für Windows 8 existieren daher bereits mehrere Anwendungen, die den Startknopf mit dem klassischen Startmenü zurückholen (siehe Infobox).

Kritisiert, aber erfolgreich

Trotz harscher Kritik seitens der Anwender war es bislang ohne Tricks nicht möglich, beim Starten des PCs die Kachel-Oberfläche zu überspringen, um direkt auf den Desktop zu gelangen. Wie mehrere US-Tech-Blogs berichten, hat Microsoft nun offenbar ein Einsehen. Mit Windows 8.1 soll es möglich sein, die Kachel-Oberfläche beim Hochfahren des PCs zu überspringen und direkt auf den Desktop zu starten. Microsoft-Insider Paul Thurrott will erfahren haben, dass das Top-Management die Anpassungen an Windows 8 gegen den Willen des Windows-Teams beschlossen habe.

Die radikalen Änderungen in Windows 8 haben viele langjährige Nutzer verärgert. Trotz der Kritik läuft die Geldmaschine Microsoft. Von Januar bis März konnte der Software-Konzern den Umsatz auf 20,5 Milliarden Dollar steigern. Microsofts Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf unterm Strich annähernd 6,1 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen letzte Woche mitteilte.

(L'essentiel Online/owi)

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