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07. Dezember 2018 09:46; Akt: 07.12.2018 09:52 Print

Microsoft steigt auf Googles Technologie um

Microsoft wird seinen Webbrowser Edge künftig auf Basis von Technologie des Rivalen Google betreiben.

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Microsoft hatte einst selbst die dominierende Position bei Webbrowsern mit dem Internet Explorer. (Bild: Matthias Balk/dpa)

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Microsoft wird seinen Webbrowser Edge künftig auf Basis von Technologie des Rivalen Google betreiben - und will ihn erstmals auch auf Apples Mac-Computer und Rechner mit älteren Windows-Versionen bringen. Der Software-Konzern bestätigte in der Nacht zum Freitag, dass Edge künftig mit der Web-Engine Chromium laufen werde, die Software-Entwicklern zur freien Verfügung steht. Das hatte vor einigen Tagen bereits das Technologie-Blog «Windows Central» berichtet.

Edge hatte erst vor gut drei Jahren den betagten Internet Explorer auf dem aktuellen Betriebssystem Windows 10 abgelöst. Er kam zuletzt allerdings nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Statcounter nur auf einen Anteil von 2,2 Prozent. Googles Chrome-Browser – der ebenfalls auf Chromium läuft - dominiert demnach mit knapp 62 Prozent. Deshalb wurden die Websites bereits vorrangig für die Google-Technologie optimiert.

Und Microsofts Umstieg könne diesen Trend noch verstärken, warnte der Entwickler des konkurrierenden Browsers Firefox, Mozilla. «Microsoft überlässt Google noch mehr Kontrolle über das Online-Leben», kritisierte Mozilla-Chef Chris Beard. Vom geschäftlichen Standpunkt sei es zwar verständlich, dass Microsoft das Handtuch bei seiner EdgeHTML-Technologie wirft. Aber es sei «schrecklich», wenn ein Unternehmen fundamentale Online-Infrastruktur im Griff habe. Der Firefox-Browser kam zuletzt laut Statcounter auf einen Marktanteil von rund fünf Prozent.

Internet Explorer wurde überholt

Microsoft hatte einst selbst die dominierende Position bei Webbrowsern mit dem Internet Explorer. Sie wurde aufgebrochen als zunächst Firefox und dann Googles Chrome auf den Markt kamen – und Apples Safari-Browser einen großen Anteil der Web-Nutzung auf iPhone und Mac übernahm.

(L'essentiel/dpa)

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