Huawei P20 Pro

10. April 2018 07:00; Akt: 09.04.2018 21:24 Print

Mit der Dreifachkamera zum neuen Kamera-​​König

Es ist günstiger als Apples iPhone X und Samsungs Galaxy S9+. Das P20 Pro von Huawei hat im Test mit der dreifachen Leica-Kamera überzeugt.

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Es gibt zwei Dinge, die stechen beim Huawei P20 Pro sofort ins Auge: Das einzigartige Finish mit Farbverlauf bei dem Modell Twilight (siehe Bildstrecke oben) und die Dreifachkamera auf der Rückseite.

Entwickelt wurde sie mit dem Kamerapionier Leica. Das Fazit hier gleich vorab: Für ein Smartphone ist die Kamera eine Wucht.

KI erkennt Szenen

Das Smartphone liefert Fotos, die überzeugen. Möglich wird das durch die Kombination der drei Sensoren und der Unterstützung durch die künstliche Intelligenz (KI). Das Handy erkennt Sujets und optimiert danach die Szene. Will man das nicht, lässt sich die KI mit einem Klick abschalten.

Beim Zoom oder bei schlechtem Licht sticht der Knipser die Konkurrenz aus. Nervig ist, dass bei Selfies selbst mit deaktiviertem Beauty-Filter das Gesicht weichgezeichnet wirkt. Alternativ kann man hier – dank der spiegelnden Rückseite – aber auch die Hauptkamera für Selfies nutzen. Die beste Wahl für Selfies war im Test das Samsung-Handy.

Schnell, aber langsamer als die anderen

Bei Landschaftsaufnahmen wirken die Bilder zudem teilweise zu stark nachgeschärft. Das ist Kritik auf hohem Niveau, Huawei hat dennoch ein Update angekündigt, das hier Verbesserungen bringen soll.

Beim Tempo des Autofokus landete das Handy auf dem letzten Platz. Er ist zwar schnell, aber eben langsamer als die anderen. Den schnellsten Autofokus hat das Galaxy S9+ von Samsung.

Ausdauernder Akku

Und sonst? Huawei hat mit dem P20 Pro praktisch alles richtig gemacht. Der Akku hielt bei dem Kameratest am längsten durch. Das Einzige, was man bemängeln könnte, ist der fehlende Kopfhöreranschluss. Das P20 Pro ist ab 899 Euro erhältlich.

«Was soll ich damit tun?»

Kameras in Mobiltelefonen haben sich in den letzten Jahre stark weiterentwickelt. Eines der ersten Geräte mit Cam war das Sharp J-SH04. Die BBC hat das Gerät im September 2001 getestet. Die Leser waren aber wenig angetan von der Neuerung: «Das ist eine echt kuriose Erfindung», heißt es in den Kommentaren zum Artikel, der immer noch online ist.

«Sicher interessant für Teenager. Jedoch weiß ich nicht, was der Rest von uns damit tun soll», so ein weiterer Leser. Andere standen der Technologie offener gegenüber: «Damit könnte ich viele tolle Hundebilder machen.» Einer dachte noch weiter: «Eine Kamera auf der Vorderseite. Voilà: Videotelefonie.» Die Auflösung des J-SH04 war bescheiden: Sie betrug 0,1 Megapixel.

(L'essentiel/tob)

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