Kettenbrief

27. Juli 2018 10:11; Akt: 27.07.2018 10:15 Print

Momo erschreckt die Whatsapp-​​Nutzer

Zurzeit häufen sich Berichte über ein Horror-Profil, das in den Whatsapp-Kontakten von Nutzern auftaucht. Das steckt hinter dem Grusel.

Zum Thema

«Hallo, ich bin Momo und bin vor drei Jahren verstorben.» So beginnt ein neuer Kettenbrief, der zurzeit bei Whatsapp die Runde macht. «Ich wurde von einem Auto angefahren und wenn du nicht möchtest, dass ich heute Abend zur Geisterstunde in deinem Zimmer stehe und dir beim Schlafen zuschaue, dann sende diese Nachricht an 15 Kontakte weiter. Du glaubst mir nicht?»

Und dann noch eine Androhung, was mit jenen passiert, die der Aufforderung nicht Folge leisten: «Angelina 11 hilt die Nachricht für fake und schickte sie an niemanden weiter in der Nacht hört sie Geräusche aus einer Ecke ihres zimmers sie wollte nach gucken doch auf einmal rante etwas auf sie zu am nächsten Morgen wurde sie Tot in ihrem Bett gefunden.» (Alle Rechtschreib- und Grammatikfehler wurden beibehalten.)

Ursprung des Fotos

Doch es wird noch «unheimlicher», denn das Profilbild von – inzwischen – mehreren Momo-Accounts scheint einem Horrorfilm entsprungen zu sein. Whatsapp-Nutzern starrt eine bizarre Fratze mit weit aufgerissenen Augen und einem fiesen Lächeln entgegen.

Statt einer Photoshop-Übung dürfte es sich aber um eine Statue aus Japan handeln, die in der Vanilla Gallery in Tokio ausgestellt wurde. Demnach ist Momo eigentlich ein sogenannter Yokai, also ein Geist aus dem japanischen Volksglauben.

Vorsicht vor dem Kettenbrief

Wer genau hinter Momo steckt, ist nicht klar. Die verwendeten Nummern haben Vorwahlen aus Ländern wie Japan, Mexiko oder Kolumbien. Zudem scheint der Geist meist auf Spanisch zu kommunizieren. Die Plattform Mimikama.at geht davon aus, dass es sich um einen Kettenbrief handelt, der Schauer erzeugen soll.

Die spanische Polizei warnt nun auch auf Twitter, dass wohl viele Trittbrettfahrer (unter ihnen auch Kriminelle) mit dabei seien, die den Trend für ihre Zwecke ausnutzen würden. Man solle besser den Momo-Kontakt nicht hinzufügen, so sei man auf der sicheren Seite.

(L'essentiel/swe)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nikki am 27.07.2018 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe die bekannten Nummern von Momo ausprobiert (sind bis jetzt 3 Stück). ich glaube Momo hat Angst vor mir oder Momo wurde vollgespammt und hat keine Lust mehr xD. Bis heute noch keine Antwort ^_^

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nikki am 27.07.2018 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe die bekannten Nummern von Momo ausprobiert (sind bis jetzt 3 Stück). ich glaube Momo hat Angst vor mir oder Momo wurde vollgespammt und hat keine Lust mehr xD. Bis heute noch keine Antwort ^_^