Kartendienst

30. August 2013 17:40; Akt: 30.08.2013 17:40 Print

Nokia will mit Auto-​​Plattform punkten

Die Finnen wollen einen zentralen Platz im Auto einnehmen und neben Navigation auch für die Anbindung zum Internet sorgen.

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Nokia will neben Navigation auch für die Anbindung zum Internet sorgen. (Bild: dpa)

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Nokia will das Geschäft mit der Autoindustrie massiv ausbauen. Der finnische Handy-Riese hat eine breit angelegte Plattform entwickelt, die neben Kartendiensten auch die Integration von Internet-Angeboten und Musik vorsieht.

«Wir haben erstmals alle unsere Angebote zusammengeführt», erläuterte Nokia-Manager Christof Hellmis der dpa. Dazu gehöre neben der Navigation inklusive Verkehrslage eine «Auto-Cloud» mit aktuellen Informationen zum Beispiel zu Spritpreisen oder freien Parkplätzen. Apps von Online-Netzwerken sollen einfach zu integrieren sein. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA im September will Nokia unter anderem demonstrieren, wie über den ortsbezogenen Dienst Foursquare einblenden kann, wo sich die eigenen Kontakte gerade aufhalten. Autobauer und Zulieferer können die komplette Plattform einsetzen oder einzelne Elemente davon.

Alternative zur Kommunikationsbranche

Die zu einem großen Teil in Berlin entwickelten Kartendienste entwickeln sich zu einem immer wichtigeren Standbein für Nokia, während der Konzern im Smartphone-Markt mit niedrigen Marktanteilen kämpft. Nokia kaufte 2007 für gut acht Milliarden Dollar den Digitalkarten-Spezialisten Navteq und investierte seitdem massiv in die Weiterentwicklung der Angebote.

Nokia verspricht unter anderem eine stetige Aktualisierung der im Auto gespeicherten Kartendaten: «Sie sind heute ja schon oft veraltet, wenn man das Auto kauft», sagt Hellmis. Wird ein Auto von verschiedenen Fahrern genutzt, können sie eigene Profile einstellen.

Auf mehreren Plattformen

Außerdem geht es darum, das Smartphone nahtloser mit den Diensten im Auto zu verzahnen. Zum Beispiel werden Reiseziele über den Nokia-Kartendienst in der Cloud gespeichert, damit man nach dem Parken zu Fuß mit dem Handy hingeführt wird. Die Dienste sollen neben dem Microsoft-System Windows Phone, das Nokia in seinen Lumia-Handys verwendet, auch mit Android-Geräten und Apples iPhones funktionieren.

(L'essentiel Online/dpa)

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