RAM, Grafikkarten, CPU

03. Dezember 2017 18:09; Akt: 03.12.2017 18:12 Print

So macht der Game-​​PC erst richtig Spaß

X-fach totgeschrieben und trotzdem die Waffe der Wahl für Hardcore-Gamer: der Game-PC. Was sollten dessen einzelne Komponenten draufhaben?

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Als überzeugte Egoshooter-Kriegsgurgel wurde mir nach der Veröffentlichung von «Battlefield 1» bewusst: Bald muss eine potentere Spielkiste her. Neue Games werden immer leistungshungriger, und dass mein in die Jahre gekommener PC am Limit lief, wurde mir von neuen Spielen unsanft mit jedem Ruckeln und der Notwendigkeit, die Qualität der Grafik stets weiter zu reduzieren, mitgeteilt.

Natürlich können Sie nun fragen: Was zockt der Kerl auf einem PC, wo die Games doch auf Konsolen fast immer flüssig laufen? Die etwas arrogante Antwort lautet: Kein Egoshooter-Fan, der etwas auf sich hält, ballert auf der Konsole; für uns ist der PC die Waffe der Wahl.

Aufrüsten als großes Plus

Es gibt aber auch logische Gründe, die für den Game-PC sprechen, obwohl dieser schon x-fach totgeschrieben wurde (und dennoch überlebt hat): Ein PC lässt sich laufend aufrüsten und an die neuen Bedürfnisse anpassen. Eine Konsole gibt es hingegen nur so, wie sie die Wiege verlassen hat.

Konsolen können es auch mit der Leistungsfähigkeit eines gut ausgestatteten Game-PCs nicht aufnehmen. Das hat natürlich seinen Preis: Während eine PS4 Pro das Portemonnaie derzeit um knapp 400 Euro erleichtert, kostet ein potenter Game-PC mindestens das Dreifache.

Genügend Leistung

Doch was bedeutet eigentlich ein «gut ausgestatteter» Game-PC? Was sollte meine neue Kiste liefern können? Zunächst natürlich eine herausragende, ruckelfreie Grafik. Fotorealistische Blockbuster-Spiele wie «Star Wars: Battlefront» fressen enorme Mengen an Rechenleistung.

Diese erbringt die Grafikkarte, und hier zu knausern, wäre am falschen Ende gespart. Grafikkarten wie die Nvidia GTX 1080 oder AMD Radeon RX Vega 64 sind auf Highend-Gaming getrimmt und schaffen auch 4K- und VR-Einsätze. Noch stärker, aber auch um einiges teurer wäre eine GTX 1080 Ti.

Geschwindigkeit kostet

An zweiter Stelle steht der Hauptprozessor, die CPU. Die Leistung des Herzstücks ist besonders für rechenintensive Games wie Echtzeitstrategie-Spiele zentral, aber auch Egoshooter profitieren von leistungsstarken CPUs. Ein AMD Ryzen 5 oder ein Intel Core i5 erledigen den Job ausreichend.

Die teureren Prozessoren Ryzen 7 und Intel Core i7 bringen jedoch mehr Leistung und lohnen sich vor allem für exzessive Gamer (und Leute, die ihren PC zum Beispiel auch fürs Rendern von Videos nutzen).

Viel RAM nötig

Eine weitere Rolle spielt der Arbeitsspeicher (RAM): Für die meisten Spiele sind derzeit 8 Gigabyte RAM noch ausreichend, doch ist es eine Frage der Zeit, bis es 16 GB sein sollten. Die Speicher-Geschwindigkeit spielt hingegen eine untergeordnete Rolle.

Wer hingegen Speed beim Aufstarten des Games will, kauft sich eine Solid-State-Festplatte. Diese bringt auch das Betriebssystem schnell an den Start. Eine günstigere, herkömmliche Festplatte mit genügend Speicherplatz für Games erledigt den Job allerdings auch ausreichend.

Hohe Bildrate hilft

Ein letztes Augenmerk gilt der Peripherie, allem voran dem Bildschirm: Ein Monitor mit einer Reaktionszeit von unter 5 Millisekunden ist unerlässlich. Zudem empfiehlt sich für moderne Games eine Bildrate von mindestens 120 Hz.

Wer sich dazu noch ein fettes Headset, eine blitzschnelle Game-Maus und eine angenehme Tastatur leistet, wird auf den virtuellen Schlachtfeldern seinen wahren Spielspaß finden.

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(L'essentiel)

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