Sommer-Wärme

12. August 2020 08:14; Akt: 12.08.2020 08:14 Print

So schützt du dein Handy vor dem Hitze-​​Tod

Direkte Sonneneinstrahlung und anhaltende Hitze können Smartphones große Schäden zufügen. Damit dies nicht geschieht, gibt es einiges zu beachten.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Momentan ist es heiß – und es wird auch noch ein paar Tage lang so bleiben. Dies bringt nicht nur uns zum Schwitzen, sondern strapaziert auch Smartphones stärker als gewöhnlich. Besonders brenzlig kann es werden, wenn die Handys direkt in der Sonne liegen gelassen werden. Dann kann es zu Schäden an den Bauteilen des Gerätes kommen.

Insbesondere anfällig auf Hitze sind der Display und der Akku, aber auch Lötstellen, die das Telefon zusammenhalten. Diese können bei großer Hitze zu schmelzen beginnen. Beim Akku besteht sogar die Gefahr, dass er überhitzt und in Brand gerät.

Im Schatten bleiben

Grund dafür ist, dass sich die elektrochemischen Prozesse, die innerhalb der Batterie ablaufen, auf das doppelte Tempo beschleunigen, wenn die Temperatur des Akkus um zehn Grad ansteigt, wie t-online.de schreibt. Dabei entstehen Gase, die durch ein Überdruckventil austreten. Hierbei kann es zu einer Überhitzung kommen. Einige Geräte reagieren darauf, indem sie sich automatisch selbst abschalten. Andere Geräte, die dies nicht tun, können in Brand geraten.

Der TÜV rät daher, Smartphones stets im Schatten zu halten oder sie bei anhaltender Wärme am besten in der Tasche oder im Rucksack zu lassen. Keine gute Idee ist es, das Telefon im Auto liegen zu lassen. Dort kann die Temperatur im Sommer nämlich auf 60 oder 70 Grad steigen, und es kann auch zu Schäden an Handys kommen, die gar nicht direkt im Sonnenlicht liegen.

Schutzhüllen führen zu Erhitzung

Außerdem wird davon abgeraten, Handys aufzuladen, wenn die Umgebungstemperatur die 40-Grad-Grenze übersteigt. Wer sein Handy benutzen muss, obwohl es bereits merklich warm ist, sollte außerdem den Flugmodus einstellen. So kann der Akku geschont werden. Außerdem kann es sich lohnen, das GPS auszuschalten.

Vorsicht geboten ist außerdem bei Handys, die in Schutzhüllen aufbewahrt werden. Diese können die Hitzeabführung erschweren, und das Gerät wird umso heißer. Bei allzu großer Hitze ist es also ratsam, das Handy aus der Schutzhülle zu nehmen.

Auf keinen Fall in den Kühlschrank

Wer ein überhitztes Handy in den Händen hält, sollte dieses aber unter keinen Umständen in den Kühlschrank oder das Tiefkühlfach legen. Ein solch extremer Temperaturunterschied kann der Elektronik des Geräts schwere Schäden zufügen. Denn wie Time.com berichtet, kann sich in heißen Smartphones leichter Kondenswasser absetzen. Wird dieses im Kühlschrank rasch abgekühlt oder im Gefrierfach gar eingefroren, geht das Telefon kaputt.

Daher wird geraten, warme Handys einfach eine Weile lang in einem kühlen Raum liegen zu lassen. Bei Bedarf kann auch ein Ventilator darauf gerichtet werden. Anschließend sollte abgewartet werden, bis das Telefon Raumtemperatur erreicht hat, bevor es erneut zum Einsatz kommt. Und im Extremfall kann das Handy zur Abkühlung auch einfach ausgeschaltet werden.

(L'essentiel/Dominique Zeier)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.