«The Sinking City»

17. Juli 2019 07:39; Akt: 17.07.2019 08:41 Print

Stimmiger Gruselkrimi nach H. P. Lovecraft

Mit «The Sinking City» kommt erneut ein Game mit starkem Lovecraft-Appeal auf den Markt. Es versucht sich am Spagat zwischen Spielspaß und Grusel.

Wasserkrimi: «The Sinking City». (Video: Sony)

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Alpträume, unheimliche Wesen, wiederkehrende Visionen, schlummernde Monster – die Geschichten von US-Horror-Maestro H. P. Lovecraft sind unverkennbar. Auch in der Gameindustrie werden seine Welten gern für Spiele bemüht. In diesen Tagen ist mit «The Sinking City» nun ein weiteres von Lovecraft inspiriertes Game erschienen.

Im Mittelpunkt des Horror-Action-Abenteuers steht ein unbekanntes Grauen, das am Meeresgrund schlummert. Charles Reed, ein US-Marine, wird seit dem Untergang seines Schiffes von schlimmen Visionen geplagt. Dank ihnen stehen dem Veteranen aber auch übernatürliche Kräfte zur Verfügung, mit deren Hilfe er sich als Privatdetektiv verdingt. Eines Tages verschlägt es ihn nach Oakmont, wo er sich nicht nur Infos über das Verschwinden seiner Zielperson erhofft, sondern auch über die Ursache seines Wahnsinns, denn im verschlafenen Kaff leiden viele an ähnlichen Visionen. Grund scheint die Überschwemmung zu sein, die Teile des Städtchens versinken lässt. Reed macht sich auf, den Vorkommnissen auf den Grund zu gehen.

Das Gameplay ist das Problem

Angesiedelt ist die Geschichte in einem stimmigen Setting, vollgepackt mit jener unheilvollen Atmosphäre, die Lovecraft-Fans so lieben. Dank ihr fesselt die Handlung von Beginn weg, während unerwartete Twists die Spannung aufrechterhalten. Das Problem bei «The Sinking City» ist das Gameplay: Statt um sein Leben kämpft man eher mit der Steuerung. Die Shooter-Szenen sind hölzern, die Missionen anstrengend. So bleibt am Ende zwar kein Spiel des Grauens, wohl aber ein Game, bei dem das tolle Setting dem Spielspaß überlegen ist.

«The Sinking City», für PC und Konsolen

(L'essentiel/str)

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