Verfilmung

08. Juli 2013 12:04; Akt: 08.07.2013 12:04 Print

«We Steal Secrets»

Die Geschichte von Wikileaks und Gründer Julian Assange ist voller Widersprüche. Ein Oscar-prämierter Dokumentarfilmer versucht, das Geflecht zu entwirren.

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Oscar-Preisträger Alex Gibney hat in «We Steal Secrets» die Geschichte um Wikileaks verfilmt. (Bild: dpa)

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Pünktlich zum Drama um den Informanten und ehemaligen US-Geheimdienstmann Edward Snowden kommt ein Dokumentarfilm über einen bekannten Vorgänger in die Kinos. «We Steal Secrets: Die Wikileaks Geschichte» verknüpft das Schicksal des wahrscheinlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning und Julian Assange, des charismatischen Gründers der Enthüllungsplattform. Hinter dem rund zwei Stunden langen Film steht einer der weltweit bekanntesten Dokumentarfilmer: Alex Gibney war mit seinen 59 Jahren mehrfach für den Oscar nominiert und gewann die Trophäe 2008 mit «Taxi to the Dark Side», der Geschichte eines afghanischen Taxifahrers, der nach Verhören durch US-Soldaten starb.

Assange und Aktivisten der Enthüllungsplattform sind jedoch alles andere als zufrieden mit seinem neuen Film. Gibney habe den Fokus zu sehr auf die Zweifel des jungen Soldaten an seiner sexuellen Orientierung gelenkt, hieß es in Kommentaren unter anderem. Der heute 25-jährige Manning, der sich selbst in einem Online-Chat mit einem Hacker verriet, steht gerade wegen Geheimnisverrats vor Gericht.

Assange verweigerte Interview

Gibney bekam diverse einstige Weggefährte von Assange vor die Kamera, und auch eine der beiden Frauen, die ihm in Schweden sexuelle Nötigung vorwerfen. Ein Interview mit dem Wikileaks-Gründer selbst kam aber nicht zustande, und das hinterlässt eine spürbare Lücke im Film - denn viele Fragen könnte nur er beantworten.

(L'essentiel Online/dpa)

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