Apple-Uhr im Test

14. Dezember 2017 08:07; Akt: 14.12.2017 08:10 Print

Wie die Apple Watch hier klingt? «Bluub-​​blub-​​bluub!»

Ein Tag ohne Handy ist für viele wohl nur schwer vorstellbar. Mit der neuen Apple Watch kann man aber auch ohne iPhone digital überleben. Ein Test.

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Telefonieren im Wasser ist sone Sache...

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Die Apple Watch Series 3 ist jetzt auch als Mobilfunkversion erhältlich. So ist es auch nicht mehr schlimm, wenn man am Morgen das Handy zu Hause vergisst. Die wichtigsten Features fürs digitale Überleben hat man jetzt am Handgelenk. Wir haben einen Tag ohne iPhone, dafür mit der aufgemotzten Apple Watch verbracht.

Zu spät aufgestanden, in aller Hast die eigenen vier Wände verlassen und jetzt im Eiltempo zur Bushaltestelle. Während der unfreiwilligen Spurteinlage vibriert es am Handgelenk. Der Chef ruft an. Kein Problem. Dank E-SIM muss man den Spurt nicht abbrechen und kann, hechelnd zwar, die ersten Instruktionen des Vorgesetzten entgegennehmen und sich so schon mal auf den Arbeitstag einstellen.

Den Bus erreicht man auch. Alles in Butter also. Dem Chef fällt während des Telefonats kein Unterschied in Sachen Tonqualität auf. Denn die Watch als Handy – obwohl am Handgelenk – klingt gut.

Akrobatik auf dem Mini-Display

Den Tag ohne iPhone meistert man mit der Watch erstaunlich souverän. Klar, seinen Alltag auf dem maximal 42 Millimeter großen Display zu organisieren ist nicht so komfortabel wie auf einem iPhone-Screen. Aber die meisten Apps (Mail, Benachrichtigungen, Kalender usw.) funktionieren auf der Uhr einwandfrei und machen das fehlende Handy fast vergessen.

Anrufe tätigt man ebenfalls mit der Watch. Allerdings hat man dazu jetzt, im Unterschied zum gestressten Telefonat mit dem Chef am Morgen, die Airpods in den Ohren. Das ist nicht nur bequemer, da man so beide Hände beziehungsweise Arme frei hat. Es sieht auch nicht ganz so ulkig aus, wie wenn man in die Uhr am Handgelenk spricht.

Nachmittags geht es dann zwecks sportlicher Ertüchtigung noch schnell ins Hallenbad. Hier stellt man dank der «Aktivitäten»-App freudig fest, dass man den eigenen Schwimmrekord gebrochen hat. Doof ist allerdings, dass der Chef während des Rekord-Schwumms schon wieder anruft und einen diesmal nicht mehr ganz so gut versteht. Telefonieren im Wasser ist vielleicht auch nicht die beste Idee.

Musik im Ohr

Nach verrichtetem Tagwerk im Büro geht's mit dem Bus wieder nach Hause. Natürlich mit Musik und den Airpods in den Ohren. Seine Lieblings-Playlist streamt man entweder via Apple Music oder iTunes aus der Cloud.

Musikliebhaber, deren Netzabdeckung unterwegs nicht gut genug ist, können ihren Sound auch offline hören, indem sie ihn direkt auf dem Gerät abspeichern. Dazu stehen rund 13 GB Speicher auf der Watch zur Verfügung.

Gesteuert werden die Musikfunktionen über die herkömmlichen Bedienelemente Touchscreen, Crown und Seitentaste. Optional kann man Sounds auch über Sprachassistentin Siri wählen («Siri, spiel Rock»).

Exzellente Qualität

Der Tag ohne iPhone verlief super. Dass man das Handy dank der neuen Watch nicht mal mehr zum Telefonieren dabeihaben muss, ist ein echter Pluspunkt. Herausragend dabei ist vor allem die Tonqualität, die Gesprächen mit Smartphones in nichts nachsteht.

Die neusten Insta-Feeds checkt man zu Hause dann aber doch wieder auf dem größeren Display des iPhones. Diesen Vorteil kann man dem Handy auch mit der Watch nicht nehmen.

(L'essentiel/pst)

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