Massive Attack

10. Februar 2016 08:07; Akt: 10.02.2016 08:54 Print

90er-​​Jahre-​​Legenden begeistern Rockhal

ESCH-BELVAL - Begleitet von zwei treuen Sängern kehrte die britische Formation Massive Attack am Dienstag zurück nach Luxemburg. Es war eine dunkle und fesselnde Show.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Sie sind die Götter des «Bristol Sound»: Die britische Trip-Hop-Gruppe Massive Attack, schon oft totgesagt und immer wieder auferstanden, meldete sich Anfang des Jahres zurück ins Geschäft. Die neue EP «Ritual Spirits» begeistert Kritiker und Fans, eine zweite Maxi und ein sechstes Album sind bereits in der Mache. Am Dienstag spielten Massive Attack ein Konzert in der Rockhal.

Mit den tiefen Bässen und dröhnenden Beats des Intros «Battle Box 001» ließen Massive Attack die Konzerthalle in Esch/Belval erzittern. Grelle weiße Lichter blenden das Publikum, über die Bühne tickern ähnlich wie an der Börse Einträge und Zahlen, ein Sammelsurium an verschlüsselten Botschaften. Massive Attack umgab schon immer eine geheimnisvolle Aura. Unterstützt von ihren Musikern und zum lässigen Beat von «Risingson» , betreten die Frontmänner Robert «3D» Del Naja und Grant «Daddy G» Marshall das Scheinwerferlicht.

Stürmisch und explosiv

Statt Aussehen zählen bei dem Kollektiv aus Bristol viel mehr die Stimmen. Ihr Sound ist düster, fast beunruhigend und wird nur durch die Gesangseinlagen der betörenden Sängerin Martina Topley-Bird («Psyché») und des verträumten Horace Andy («Girl I Love You») aufgehellt. Ihren Klassiker «Mezzanine» geben Massive Attack in Luxemburg ebenfalls die Ehre, gefolgt von einem explosiven und stürmischen Verkettung der Songs «Teardrop», «Angel» und «Inertia Creeps».

Die Briten spielten in Belval auch neue Songs wie «Ritual Spirit», der gemeinsam mit Azekel aufgenommen wurde, oder zwei Kollabo-Stücke mit den Young Fathers. Erstmals seit 1994 ist auch Trip-Hop-Legende Tricky wieder in einer Massive-Attacke-Produktion zu hören: «Take It There» und die neue EP machen auf jeden Fall Appetit auf mehr.

(Cédric Botzung/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.