«Discovery Zone»

28. April 2011 16:00; Akt: 28.04.2011 17:10 Print

Dieses Filmfestival kann sich sehen lassen

LUXEMBURG – «Discovery Zone» heißt der Nachfolger des luxemburgischen Filmfestival «Diractor’s». Und zu entdecken gibt es bis zum 5. Mai einige spannende Streifen.

Trailer zu «Life in a day» (Quelle: Youtube)

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Rund 30 Filme wird das luxemburgische Kinopublikum während des luxemburgischen Filmfestivals «Discovery Zone», das bis zum 5. Mai läuft, entdecken können.

Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, 28. April, mit «Life in a day» und dieser Titel ist durchaus wörtlich zu nehmen. So hatten die Hollywood-Regisseure Ridley Scott und Kevin Macdonald Youtube-Nutzer dazu aufgerufen, am 24. Juli 2010 einen Ausschnitt aus ihren Erlebnissen aufzunehmen. Aus der Mammutanzahl von 80 000 Schnipseln entstand dann eine Dokumentation von 95 Minuten.

Zehn Filme laufen in den nächsten sieben Tage in der offiziellen Auswahl, darunter auch «Mein bester Feind» mit Moritz Bleibtreu («Soul Kitchen», «Der Baader Meinhof Komplex»). Gedreht wurde die luxemburgisch-österreichische Co-Produktion von Wolfgang Murnberger, der dem Festival auch einen Besuch abstatten wird.

Trailer zu «Mein bester Feind» (Quelle: Youtube)

Ebenfalls in der offiziellen Auswahl wird das romantische Drama «Blue Valentine» gezeigt. Michelle Williams hat darin eine Hauptrolle übernommen und war bei den Oscars im Februar für eine der begehrten Trophäen nominiert. Sie spielt an der Seite von Ryan Gosling.

Trailer zu «Blue Valentine» (Quelle: Youtube)

«We might as well fail», ein Dokumentarfilm des jungen luxemburgischen Filmemachers Govinda van Maele, feiert bei «Discovery Zone» Premiere. Mit seiner Kamera folgte er im Sommer 2008 acht Wochen lang vier Rock- und Metal-Bands aus dem Großherzogtum, darunter Eternal Tango, und zeigt im Film auf, mit welchen Schwierigkeiten die Nachwuchs-Musiker kämpfen.

In das Genre Dokumentarfilm reiht sich zudem «Cave of forgotten dreams» ein, ein 3D-Film von Werner Herzog. Er erkundete eine Höhle in der Ardeche und lässt die Kinogänger dank seiner aufregenden Bilder an seiner Exkursion teilhaben.

Trailer zu «Cave of forgotten dreams» (Quelle: Youtube)

Einer der Schwerpunkte des Festivals ist die Kurzfilmproduktion. So wird unter anderem der in Luxemburg lebende Regisseur Adolf El Assal («Reste bien, Mec!») sein Werk «La Fameuse Route» präsentieren, an dem auch die Hiphop-Musiker Godié und Cico mitgewirkt haben.

ks/L'essentiel Online

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