Konzert in Luxemburg

05. Februar 2016 07:58; Akt: 05.02.2016 13:45 Print

Kraftklub-​​Sänger nimmt ein Bad in der Menge

LUXEMBURG - Die deutschen Punkrocker Kraftklub spielten am Donnerstagabend ein energiegeladenes Set im knallvollen Atelier – im Publikum blieb kein Kleidungsstück trocken.

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Bereits zum zweiten Mal hat die deutsche Rockband Kraftklub das Atelier unter Strom gesetzt. Wie schon 2014 spielten die fünf Deutschen am Donnerstagabend wieder vor ausverkauftem Haus – und auch dieses Mal bekam das Publikum im Großherzogtum neben knallhartem Punkrock auch den ein oder anderen Stunt zu sehen.

Das Rezept des Quintetts ist einfach und effektiv, genauso wie ihre schlichten Polo-Shirts und schwarzen Jacken, die sie auf der Bühne tragen. Mit Up-Tempo-Punkrock, harten Gitarrenriffs und einer Prise Hip-Hop hat sich die Band seit der ersten Single 2011 «Ich will nicht nach Berlin» eine treue Anhängerschar erspielt.

Brummer kommandiert

Im Mittelpunkt des Interesses steht natürlich der Sänger der Band, Felix Brummer. Um Punkt 21:30 Uhr schritt er im Atelier mit verschränkten Armen auf die Bühne, um dann mit einem lauten «Wie ich» durchzustarten. Der Frontmann von Kraftklub wirbelt über die Bühne, die Zuschauer jubeln ihm lauthals zu. Sie springen, sitzen, laufen im Kreis, schütteln ihre vom Schweiß durchnässten T-Shirts bei «Scheiß in die Disco», folgen jedem seiner Kommandos. Brummer gibt alles, läuft sogar auf die erste Etage, um auch dort den Zuschauern «Guten Tag» zu sagen und ein paar Zeilen zu singen, bevor er dann einen Satz in die Menge macht und wieder auf die Bühne stürmt. Währenddessen spielen die anderen vier Jungs ihre Instrumente, wild entschlossen und gut gelaunt.

Eineinhalb Stunden später war der Kraftklub-Spuk wieder vorbei. Am Ende ihres Sets spielten Kraftklub noch ein überraschendes Cover von «Hey Jude» und entließen ihr völlig durchnässtes und begeistertes Publikum in die Nacht.

Luxemburg war geil, aber man muss auch mal los lassen können.

Posted by KRAFTKLUB on Freitag, 5. Februar 2016

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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