Punkrock-Show

15. Januar 2020 09:16; Akt: 15.01.2020 09:26 Print

«Wir kommen heute mit den Touren besser klar»

LUXEMBURG – Die kanadischen Punkrocker Sum 41 sind am Mittwochabend in der Luxexpo The Box zu Gast und haben ein neues Album im Gepäck.

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L'essentiel: Ihr wart zuletzt vor drei Jahren in Luxemburg. Habt ihr gute Erinnerungen daran?

Jason «Cone» McCaslin (Bassist): Ja, wir waren schon einige Male bei euch. Es sind immer gute Shows. Wir spielen gerne in kleineren Venues.

Was können wir dieses Mal erwarten?

Wir haben eine Menge alter Songs auf Lager. Und im Juli letzten Jahres haben wir ein Album veröffentlicht. Unser Set wird länger und es gibt eine gute Balance zwischen den Klassikern und dem neuen Zeug.

Sum 41 hat sehr loyale Fans. Wie kommt das?

Wir touren seit 2001 in Europa, dann gab es eine Zeit um 2010 herum, in der wir weniger oft kamen. Aber seitdem sind wir wieder viel auf Tournee und unsere Fans wissen das zu schätzen. Es ist aber wichtig für uns, mit neuer Musik zurückzukommen.

Wie laufen eure Touren ab?

Wir kommen gerade aus Japan, bevor unsere Europa-Tournee startet. Wir sind quasi mitten im Jetlag (lacht). Im Ernst, wir kommen jetzt besser mit den Touren zurecht. Wir haben gelernt, mit dem Jetlag umzugehen. Als wir jünger waren, tranken wir viel Alkohol und haben nachts nicht geschlafen! Jetzt passen wir besser auf uns auf.

Wie waren die Aufnahmen für eure neue Scheibe «Order in Decline»?

Der Prozess bleibt mehr oder weniger derselbe. Aber alles ist jetzt einfacher, weil wir unabhängig arbeiten und Dateien aus der Ferne austauschen können. Es ist inspirierender, in unseren Heimstudios zu komponieren, wir stehen nicht mehr unter Zeitdruck wie damals, als wir ein Studio fest buchen mussten.

Dieses siebte Werk ist eher politisch, aber auch sehr persönlich. War es schwierig, die richtige Balance zu finden?

Es gibt einige sehr persönliche Songs von Deryck (Anmerkung der Redaktion: der Sänger der Band), in denen er über seinen Vater schreibt, den er nie kannte. Und wir kamen nicht umhin, uns mit der politischen Seite der Dinge auseinanderzusetzen. Es ist unmöglich, den Nachrichten und vor allem Trump zu entkommen.

Deryck hat die letzten vier Alben produziert. Ist das der beste Weg, um die Kontrolle um eure Musik zu behalten?

Ja, ich glaube schon. Wir haben bei allem eine klare Vorstellung. Und wir wissen genau, wie unser Sound klingen sollte. Wir machen die Vorproduktion gemeinsam und Deryck macht die Sache dann Rund.

(Cédric Botzung/L'essentiel)

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