Neu zum Streamen

16. April 2020 15:22; Akt: 16.04.2020 15:22 Print

Erste Cannabis-​​Kochshow auf Netflix

Kelis hostet eine besondere Netflix-Kochshow, bei Sky Show werden intime Wünsche zu öffentlichen Tanznummern – das und weiteres gibts neu zum Streamen.

In Kelis' Netflix-Kochshow «Cooked with Cannabis» wird Marihuana zur Hauptzutat. Statt Pot-Brownies kommen hier allerdings kulinarische Meisterwerke auf den Teller, wie du im Trailer siehst. (Video: Netflix)

Zum Thema
Fehler gesehen?
«Cooked with Cannabis»

Kelis wurde als R'n'B-Sängerin bekannt, ist aber ausgebildete Köchin. In ihre eigene Netflix-Kochshow kehrte sie nun zurück und macht eine besondere Zutat zum Star: Cannabis.

Köchinnen und Köche kämpfen in sechs Folgen mit Dreigängemenüs um den Preis von 10.000 Dollar. Ihre Gerichte müssen sie auf Zeit und zu bestimmten Themen kochen: Von internationaler Küche, futuristischem Food bis hin zu einem Weihnachtsmenü.

Pot-Brownies kommen nicht auf den Tisch

Neben Kelis und wechselnden prominenten Gästen sitzt in der Jury auch Leather Storrs, ein Profikoch aus Portland. «Das ist eine Show für Foodies, Kiffer und alle, die neugierig auf beides sind», so Storrs gegenüber Food & Wine.

Er lobt die Kochtalente dafür, dass sie keine Pot-Brownies gebacken haben: «Viele von ihnen haben die Pflanze auf eine nicht-psychoaktive Art verwendet – als Gewürz, als Püree oder sie haben sie ins Mehl gemischt.»

Kelis verkündet den Start mit Nailart

Mit einem Netflix-Schriftzug und einem Marihuanablatt auf ihren Nägeln kündigt Kelis auf Instagram ihre Show an, die natürlich am 4/20 startet. Dazu schreibt sie: «Alle, die mich kennen, wissen, dass ich Netflix liebe. Das ist ein Traum, der in Erfüllung geht.»

Essen habe für sie auch eine gesellschaftliche Bedeutung: «Vieles wurde systematisch dazu genutzt, um Gruppen gezielt zu unterdrücken, aber es ist kulturell so wichtig, gemeinsam lernen und wachsen zu können.»

«Cooked with Cannabis» gibts ab dem 20. April auf Netflix.

«Zoey's Extraordinary Playlist»

Nachdem die Programmiererin Zoey Clarke (Jane Levy) bei einem MRI von einem Erdbeben erschüttert wird, kann sie die Gefühle ihrer Mitmenschen hören – in Form von Popsongs und Tanzchoreografien, die sie performen.

Das kann praktisch sein, Zoey erfährt durch ihren neuen Musical-Alltag aber auch Dinge, die sie lieber nicht gewusst hätte – so hegt zum Beispiel ihr bester Freund heimlich Gefühle für sie.

Tanz trifft Gebärdensprache

Die Choreografien stammen von Co-Produzentin Mandy Moore, die sich unter anderem auch die Stau-Tanz-Einstiegsszene in «La La Land» ausdachte. Für die Episode «Zoey's Extraordinary Silence» wurde die gehörlose Community eingebunden.

«Ich habe dafür die amerikanische Gebärdensprache gelernt, sie passt wunderbar zum Tanz. Die Sprache ist fließend und sieht ein wenig aus, als würden Hände tanzen», so Moore zu «Deadline». Die finale Choreografie für die gehörlose Crew entwarf sie zu Rachel Plattens «Fight Song».

«Zoey's Extraordinary Playlist» gibts ab dem 19. April auf Sky Show.

«The Innocence Files»

Die Dokuserie zeigt wahre Justizirrtümer in den USA, die von der Organisation Innocence Project enthüllt wurden. Sie hilft Menschen, die durch fehlerhafte Urteile unschuldig im Gefängnis sitzen.

Das Projekt rollt Gerichtsprozesse neu auf und will sich so für Gerechtigkeit starkmachen. In der Dokumentation werden acht beschuldigte Personen, die Opfer des Verbrechens und ihre Geschichten porträtiert.

«The Innocence Files» gibts ab dem 15. April auf Netflix.

«Selah and the Spades»

In einem Elite-Internat in Pennsylvania spaltet sich die Schülerschaft in fünf Gruppen. Die 17-jährige Selah Summers (Lovie Simone) beherrscht den Campus – sie führt die Spades an, die dominanteste Clique.

Die Spades verticken Alkohol und Drogen an die anderen Schüler, bis Selahs rechte Hand Maxxie (Jharrel Jerome) sich verliebt, dadurch abgelenkt und von der eifrigen Paloma (Celeste O'Conner) ersetzt wird. Diese lernt jedoch schneller als gedacht und droht, Selah zu entthronen.

«Selah and the Spades» gibts ab dem 17. April auf Amazon Prime.

(L'essentiel/afa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.