«South Park»-Macher

05. Februar 2017 15:51; Akt: 05.02.2017 16:31 Print

«Es ist schwierig, sich über Trump lustig zu machen»

Donald Trump wird in der Comicserie «South Park» nur indirekt angegriffen – nun verrraten die kreativen Köpfe hinter der bitterbösen Satire-Show, wieso.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Er sieht aus wie Trump, er spricht wie Trump – genau genommen ist es aber eine altbekannte «South Park»-Figur: Der Lehrer Mr. Garrison muss in der Kultserie als neuer US-Präsident herhalten. Im Laufe der letzten Staffeln entwickelte er sich zu einem polternden Hardliner, sodass keine Zweifel mehr bestanden, auf wen die Figur anspielen soll.

In der 20. Staffel zog Mr. Garrison nun ins Weiße Haus ein und die «South Park»-Macher Trey Parker und Matt Stone erklären, warum der «reale» Trump auch weiterhin nicht in ihrer Serie erscheinen wird.

«Die Realität war viel lustiger»

«Das war knifflig, weil die Satire mittlerweile zur Realität geworden ist», sagt Parker zu ABC. «Es ist schwierig, sich über ihn lustig zu machen.» Bereits in der 19. Staffel hätten sie gewisse Schwierigkeiten gehabt: «Wir wollten das veräppeln, was gerade passierte, aber wir kamen einfach nicht mehr mit – die Realität war viel lustiger als alles, was uns hätte einfallen können.»

Mr. Garrisons Führung durch das Pentagon. (Quelle: Youtube / South Park Studios)

Relativ früh hätten Parker und Trey deshalb entschieden, sich «zurückzuziehen»: «Wir dachten, wir lassen die Realität ihre Comedy machen und wir machen weiterhin unsere.» Am Ende habe man Trump auch nicht in die Hände spielen wollen: «Wir sagten uns: ‹Scheiß auf ihn, wir geben ihm diese Genugtuuung nicht.›»

(L'essentiel/nei)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.