«Discovery»-Serienstart

27. September 2017 20:27; Akt: 27.09.2017 20:27 Print

In «Star Trek» geben jetzt die Frauen den Ton an

Sonequa Martin-Green und Michelle Yeoh sind die Hauptdarstellerinnen von «Star Trek: Discovery». Wir haben Wissenswertes zur neuen Sci-Fi-Serie zusammengetragen.

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Der Weltraum – unendliche Weiten. Und unendlich viele Serien. Jedenfalls fast, denn «Discovery» ist bereits die siebte «Star Trek»-Sendung seit dem Debüt des Originals im Jahr 1966 und die erste, seit «Enterprise» 2005 zu Ende gegangen ist.

Anlässlich des Starts der ersten Staffel beantworten wir alle wichtigen Fragen zum neuen Kapitel der Trekkie-Saga – und zeigen, wie die kultigen Klingonen 2017 aussehen.

Der Trailer zu «Star Trek: Discovery». (Video: Netflix)

Wann spielt die Show?

«Discovery» ist etwa zehn Jahre vor der 1966er-Originalserie angesetzt, die während den 2260er-Jahren spielte – sprich: Die Handlung von «Discovery» ist in den 2250ern angesiedelt. Es ist nicht die erste Prequel-Show in der Saga: «Enterprise», die von 2001 bis 2005 lief, spielte rund 100 Jahre vor dem Original, also etwa in den 2150ern.

Wer hat das Kommando?

Eine Frau im Kapitänsessel gab es zwar schon bei «Voyager» (1995 bis 2001), aber «Discovery» setzt noch eins drauf: Mit Sonequa Martin-Green (32) als First Officer Michael Burnham (ja, ein Männername – Serien-Schöpfer Bryan Fuller findet so was lustig) und Michelle Yeoh (55) als Captain Philippa Georgiou sitzen (und stehen und schießen) gleich zwei Frauen an der Spitze der USS Discovery. Außerdem ist Burnham die erste «Star Trek»-Protagonistin, die nicht den Rang eines Captains innehat.

Wie sehen die Klingonen aus?

Sie sind die Antagonisten im «Star Trek»-Universum und darum ein kritischer Punkt: Wenn die Klingonen nicht gut (also gefährlicher als der Leibhaftige persönlich) aussehen, kann die neue Serie gleich einpacken. Schon die erste Szene der ersten Folge gibt allerdings Entwarnung: Das Kriegervolk macht optisch eine Menge her und wirkt von Anfang an glaubwürdig. Fans dürfen erleichtert aufatmen.

Der Wandel des Looks der Klingonen im Laufe der letzten 50 Jahre. (Quelle: Youtube/Hybrid Network)

Welche Anspielungen warten auf die Geeks?

Keine Ahnung von «Star Trek», aber trotzdem Bock auf «Discovery»? Kein Ding, die Serie funktioniert auch ohne fundiertes Vorwissen. Starfleet-Veteranen hingegen freuen sich über die vielen kleinen Anspielungen auf frühere Shows – darunter die Knarre von Captain Kirk im wunderbar gestalteten Intro, die auf «Star Trek»-Episoden-Klassiker anspielenden Buchtitel in Georgious Regal oder der Wein in der Kabine: Chateau Picard (in Anlehnung an Captain Jean-Luc Picard).

Das an die Skizzen von Michelangelo erinnernde Intro von «Star Trek: Discovery» ist ein kleines Kunstwerk. (Quelle: Youtube/Trek Brasilis)

Wie viele Zuschauer hat die Serie?

Um seinen eigenen Streaming-Dienst All Access zu pushen, zeigt der Sender CBS die Show daheim in den USA ausschließlich dort – bis auf die erste Folge, die zwecks Appetitmachens auch regulär im TV gezeigt und dort von beeindruckenden 9,6 Millionen Zuschauern verfolgt wurde.

Und wo können Sie sie schauen?

Für einmal sind Nicht-Nordamerikaner im Vorteil. CBS All Access ist aktuell nur in den USA (und bald auch in Kanada und Australien) verfügbar und Netflix hat sich die internationalen Vertriebsrechte gesichert (auch, weil das Unternehmen in die Serie investierte). Da dieser Streaming-Dienst weit verbreitet ist, fallen für dessen Abonnenten keine zusätzlichen Kosten an, wenn sie «Star Trek: Discovery» schauen möchten.

Jeweils montags wird eine neue Episode von «Star Trek: Discovery» bei Netflix verfügbar sein.

(L'essentiel/shy)

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