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24. September 2020 20:18; Akt: 24.09.2020 20:26 Print

Ist Sherlock Holmes’ Schwester eine Feministin?

Millie Bobby Brown verkörpert Enola Holmes, die ihren großen Bruder überlistet, außerdem startet bei Apple TV+ eine israelische Spionagethriller-Serie.

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«Enola Holmes»

Sir Arthur Conan Doyles Geschichten drehten sich um Sherlock Holmes und seinen Bruder Mycroft – von einer Schwester keine Spur. Erst die US-Autorin Nancy Springer erweiterte Familie Holmes 2006 um eine Schwester namens Enola. Nachdem Corona den Kinostart der Film-Adaption verhinderte, wird «Enola Holmes» nun auf Netflix veröffentlicht. Darum geht es: Enolas (Millie Bobby Brown) sechzehnter Geburtstag läuft mies – ihre Mutter (Helena Bonham Carter) ist verschwunden und hat keine Erklärung hinterlassen, warum sie gegangen ist.

Flucht aus dem Internat

Sherlock (Henry Cavill) und Mycroft (Sam Claflin) müssen sich nun um ihre kleine Schwester kümmern und sind davon wenig begeistert. Die Lösung: Sie schicken sie in ein Mädcheninternat.

Davon will Enola allerdings nichts wissen, und sie lehnt sich gegen die Erwartungen, die dort an sie gestellt werden, auf. Um ihre Mutter zu finden, reißt sie aus und macht sich in London auf die Suche nach ihr, doch die Brüder sind Enola auf den Fersen.

Millie über Gleichberechtigung

«Wir machen es aus einer positiven und humorvollen Perspektive, aber letztlich dreht sich der Film um Gleichberechtigung», erklärt Brown bei Entertainment Weekly.

Im Mystery-Streifen wird Enola als wildes Kind bezeichnet: «Tatsächlich kämpft sie aber nur für ihre Rechte. Der Film basiert auf ziemlich traditionellen Männern und wilden Frauen.»

«Enola Holmes» gibt es ab dem 23. September auf Netflix. Oben findest du den Trailer.

«Tehran»

Die Hackerin Tamar (Niv Sultan) arbeitet für den israelischen Geheimdienst und reist für einen Einsatz in ihre Geburtsstadt, das titelgebende Teheran. Die Mossad-Agentin soll dort ein iranisches Kernkraftwerk angreifen, was jedoch scheitert.

Als Tamar ihre eigenen iranischen Wurzeln entdeckt, gerät sie in einen Konflikt mit ihrem Job und taucht unter – während sie sowohl vom Mossad auch als vom iranischen Regime gesucht wird, überlegt sie sich, die Seiten zu wechseln.

Neue Perspektive auf Konflikt

Mosche Zonder, Drehbuchautor der israelischen Netflix-Serie «Fauda», hat auch an «Tehran» mitgewirkt.

Wie der 54-Jährige gegenüber dem Magazin Time Out erklärt, habe er versucht, den israelisch-iranischen Konflikt in einem neuen Licht zu zeigen: «Die Serie dreht sich um Themen wie Emigration, Identität und Patriotismus und die Frage, ob man sich von diesen Begrenzungen lösen kann.»

«Tehran» gibt es ab dem 25. September auf Apple TV+. Hier der Trailer.

(L'essentiel/Alisa Fäh)

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