Keine «Friends»

25. Juni 2020 15:17; Akt: 25.06.2020 15:17 Print

Jennifer Aniston wurde «Rachel» nicht mehr los

Mit der Kult-Serie «Friends» wurde Jennifer Aniston weltberühmt. Doch ihre TV-Rolle stand ihrer Karriere sehr lange im Weg.

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Mit der TV-Serie «Friends» wurde Jennifer Aniston (2.v.li.) Anfang der 90er berühmt. Doch mit ihrer Rolle legte sie sich einige Steine in den Weg. (Bild: imago stock & people)

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Zehn Jahre lang stand Jennifer Aniston (51) als Rachel Green vor der TV-Kamera und begeisterte zehn Staffeln lang das «Friends»-Publikum. Obwohl sich Aniston mit dieser Rolle nicht nur in Hollywoods A-Liga spielte und für ihre Darstellung einen begehrten Golden Globe als Beste Darstellerin erhielt, belastete sie die Popularität ihrer Fernsehfigur.

Aniston: «Hört auf, diese Show zu spielen!»

«Ich konnte Rachel Green um nichts in der Welt loswerden», erzählt Jennifer Aniston dem Hollywood Reporter in einem Interview. «Es ging ständig darum zu beweisen, dass ich mehr als diese Person war», erinnert sich die Schauspielerin an ihren langen Kampf, ihr Rollen-Klischee abzustreifen. Damals habe sie befürchtet, dass sie für immer «das Mädchen aus der New Yorker Wohnung mit den lila Wänden» sein könnte. Dass die TV-Sendung während dieser Zeit auch permanent über die Bildschirme flimmerte, machte die Situation schwierig. «Es läuft die ganze Zeit», ärgerte sich Aniston. «Du denkst immer nur: Hört auf, diese Show zu spielen!»

Ihre Filmrolle in «Good Girl» habe sie nicht zuletzt aus dem Grund angenommen, um vor allem sich selbst zu beweisen, dass mehr in ihr steckt als ihr «Friends»-Charakter. Die Arbeit an diesem Film gab ihr zum ersten Mal die Möglichkeit, «die Figur der Rachel wirklich ablegen zu können», berichtet sie. Heute sieht Aniston die Situation gelassener. Die Freiheit des Älterwerdens spiele dabei eine große Rolle, so die Schauspielerin. «Man hört einfach auf, sich darüber Gedanken zu machen.» Bei der lang erwarteten «Friends»-Reunion von HBO wird sie sich aber trotzdem noch einmal ihrem Alter Ego stellen müssen. 

(L'essentiel/red)

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