«Wer wird Millionär?»

02. März 2021 15:20; Akt: 02.03.2021 15:27 Print

Kandidatin bei Jauch scheitert an Masken-​​Frage

In der RTL-Show «Wer wird Millionär?» ist am Montag eine Kandidatin an einer Frage über FFP-Masken gescheitert. Nun wird heftig darüber diskutiert, ob die Frage schwer war.

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Am Montag hatte Kandidatin Kathrin Kirste aus Berlin bei der Beantwortung einer Frage über FFP-Masken Mühe. (Bild: TVNOW)

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Bei der RTL-Show «Wer wird Millionär?» musste am Montag eine Kandidatin die Frage beantworten, was die Abkürzung «FFP» bei den Masken, die in aller Munde sind, eigentlich bedeutet. Für die richtige Antwort winkten 64.000 Euro.

Eigentlich dürfte das ja kein Problem sein, da der Begriff einem täglich begegnet. Offenbar wusste sie aber nicht, was das Kürzel tatsächlich bedeutet. Um sich abzusichern, setzte sie dann den Publikumsjoker ein. Der bestand aus ehemaligen Kandidaten, die einst bei der Show mitgemacht und größere Beträge gewonnen hatten. Also gescheite Leute, die das eigentlich wissen sollten.

58 Prozent des Publikums lag falsch

Zur Auswahl standen die Antwortmöglichkeiten: A «Face Piece», B «Form Product», C «Front Paper» und D «Flow Protection». Nach der Abstimmung durchs Publikum wirkte Moderator Günther Jauch fast schon erschüttert darüber, dass 58 Prozent der Leute auf die Auswahl D tippten: «Filtering Flow Protection». Auf deutsch: «Filternder Strömungsschutz». Für Antwort A stimmten 28 Prozent des Publikums, für B 14 Prozent und für C niemand.

Dass das Publikum sich nicht eindeutig auf eine Antwort festlegen konnte, schien die Kandidatin nicht zu stören und sie entschied sich für die Auswahl der Mehrheit. Selbst sagte sie, sie habe so etwas Ähnliches schon einmal gelesen.

Wo genau sie das gelesen hat, konnte sich auch Jauch nicht erklären. Denn die Antwort war falsch. Richtig gewesen wäre die Antwort A: «Filtering Face Piece» Also auf deutsch: «Filterndes Gesichtsstück», worauf etwas mehr als ein Viertel des Publikums getippt hatte. Anstatt der 64.000 Euro musste sich die Kandidatin mit lediglich 500 Euro begnügen. Auf Twitter diskutierten Zuschauer über den tiefen Fall der Kandidatin und einige gaben zu, dass sie selbst die Bedeutung von «FFP» nicht kannten.

(L'essentiel/heute.at/lub)