Nach Rassismus-Vorwurf

28. März 2021 15:39; Akt: 28.03.2021 15:48 Print

Sharon Osbourne gibt Talkshow auf

Sharon Osbourne ist nicht mehr länger Teil von «The Talk». Nach Rassismus-Vorwürfen und Todesdrohungen verlässt sie die Sendung nach über zehn Jahren.

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"The Talk"-Moderatorin Sharon Osbourne verlässt laut TV-Sender CBS "freiwillig" nach über zehn Jahren die US-Sendung.
(Bild: imago images)

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Sharon Osbourne (68) zieht einen Strich unter ihre Karriere in der US-Unterhaltungssendung «The Talk». Über zehn Jahre lang plauderte die Frau von Rocklegende Ozzy Osbourne (72) darin über die unterschiedlichsten Themen. Dabei soll es aber nicht nur hinter den Kulissen bedenkliche Äußerungen gegeben haben. Auch Sharons kontroverse Aussagen vor laufender Kamera, mit denen sie sich auf die Seite des britischen Journalisten Piers Morgan (55) schlug, wurden zuletzt heftig kritisiert.

Morgan, der mit Osbourne befreundet ist, hatte den Wahrheitsgehalt und die Rassismus-Vorwürfe im TV-Interview von Herzogin Meghan (39) und Prinz Harry (36) angezweifelt, was ihm schließlich auch seinen Job kostete. Als Osbourne in «The Talk» von ihrer Co-Moderatorin Sheryl Underwood (57) auf Morgans «rassistische Äußerungen» angesprochen wurde, sagte sie, sie fühle sich, als ob man sie wegen ihrer Freundschaft «auf den elektrischen Stuhl» setzen würde.

"The Talk" künftig ohne Osbourne

Nur weil «viele Leute denken, dass er ein Rassist ist» würde man sie auch «zu einer Rassistin» machen, so Osbourne in einer März-Ausgabe der Show. Inzwischen habe sie auch zahlreiche Morddrohungen erhalten und deshalb ihr Sicherheitspersonal augestockt, berichtete zuletzt das Promi-Portal "PageSix". «Die Ereignisse der Sendung vom 10. März waren für alle Beteiligten, einschließlich der Zuschauer zu Hause, sehr beunruhigend», heißt es laut dem US-Magazin «People» in einem Statement des Fernsehsenders. Darin wird auch betont, dass sich Osbourne nach einer Auszeit dazu entschlossen hat, die Sendung freiwillig zu verlassen. Die Show soll nach einer Unterbrechung im April wieder auf Sendung gehen.

Bis dahin will man daran arbeiten, «das Produktionspersonal und die Produktionsabläufe zu verbessern, um den Moderatoren, der Produktion und letztendlich unseren Zuschauern besser zu dienen». Osbournes Verhalten hätte nicht mit ihren Werten für einen «respektvollen Arbeitsplatz» überein gestimmt.

(L'essentiel/red)

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