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19. November 2021 09:52; Akt: 19.11.2021 09:54 Print

So klingt es, wenn Andrew Garfield singt

Der Schauspieler gibt auf Netflix sein Gesangs-Debüt, außerdem werden im Remake einer Miniserie die Rollen getauscht – darauf kannst du dich bei den Streamingdiensten freuen.

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«tick, tick…BOOM!»

Jon (Andrew Garfield) liebt es, Songs zu schreiben – doch als überarbeiteter Kreativer, der auf die Dreißig zugeht und mit seinem Musical-Skript keinen Erfolg in Sicht hat, wird er von der Angst verfolgt, dass ihm die Zeit ausgeht.
Damit Jon in seiner Quarterlife-Crisis überhaupt noch an seinem Traum festhalten kann, verdient er sich mit einem Nebenjob in einem Diner das Nötigste dazu. Dabei bleibt ihm aber immer weniger Raum fürs Komponieren.

Leidenschaft gegen Sicherheit

Der Druck nimmt zu und Jon weiß nicht, wohin mit sich. Wann gibt man seine Leidenschaft auf und entscheidet sich für einen klassischen Job, der die Miete zahlt, anstatt auf den Durchbruch am Broadway zu hoffen?
Der Netflix-Film von Lin-Manuel Miranda (der auch hinter «Hamilton» steckt) ist an das Leben vom Komponisten und Bühnenautor Jonathan Larson angelehnt.

Garfields Gesangskünste

Für die Rolle musste Andrew Garfield sich von einer neuen Seite zeigen: Der Schauspieler singt in «tick, tick…BOOM!» zum ersten Mal professionell. Steven Levenson, der das Drehbuch geschrieben hat, war zunächst skeptisch.
«Aber dann hörte ich ihn am Set einen Song performen und, dachte, es wäre jemand anderes», erzählt er gegenüber «Vogue». Die Kraft und das Selbstbewusstsein in Garfields Stimme seien kaum zu glauben gewesen: «Er ist ein wunderbarer Sänger und Lin hat das von Anfang an gesehen.»

«tick, tick…BOOM!» gibt's ab dem 19. November auf Netflix.

«Scenes from a Marriage»

Diese Serie soll die Scheidungsrate in Schweden erhöht haben: Ingmar Bergman veröffentlichte in den Siebzigern die schwedische Miniserie «Scenes from a Marriage», wo ein Mann seine Frau betrügt. Im Remake werden die Rollen umgekehrt: Mira (Jessica Chastain) und Jonathan (Oscar Isaac) sind seit zwölf Jahren verheiratet. Jonathan kümmert sich um das gemeinsame Kind, Levi macht Karriere und geht oft auf Geschäftsreisen, die nicht immer geschäftlich sind.

Nacktheit in der Balance

Die Beziehung wird immer schwieriger, heiße Szenen wechseln sich mit traurigen Momenten ab und die beiden driften immer weiter auseinander.


In der Talkshow «The View» verrät Chastain, unter welcher Bedingung sie die Rolle angenommen hat: «Ich fühle mich nackt wohl, aber bei jedem Körperteil, das du von mir zeigst, musst du dasselbe von Oscar zeigen», sagte sie zu Regisseur Hagai Levi.

«Scenes from a Marriage» gibt's ab dem 19. November auf Sky Show.

(L'essentiel/Alisa Fäh)

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