Neu zum Streamen

23. Oktober 2020 07:49; Akt: 23.10.2020 07:57 Print

«Vikings» bekommt Konkurrenz aus Deutschland

Die erste deutsche Historienserie beim Streamingdienst wird blutig, außerdem spielt Anya Taylor-Joy ein Schachgenie mit einem Suchtproblem – das gibt's neu zum Streamen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Schwertkämpfe, rollende Köpfe, ein blutiges Schlachtfeld – «Barbaren» könnte ein Spin-off von «Vikings» sein, ist aber die erste Netflix-Historienserie aus Deutschland.

Im Jahr 9 nach Christus unterdrückt das Römische Reich die germanischen Stämme, geführt vom römischen Statthalter Varus (Gaetano Aronica). Die Stämme sind zu verfeindet, um sich gemeinsam gegen die römischen Legionen aufzulehnen.

Aufstand und Schlacht

Die Germanen Thusnelda (Jeanne Goursaud) und Folkwin (David Schütter) wollen das ändern: Gemeinsam planen sie einen Aufstand, bei dem sich die zerstrittenen Stämme verbünden und an der Schlacht im Teutoburger Wald gegen die römische Macht kämpfen.

Mittendrin: Varus’ Ziehsohn Arminius (Laurence Rupp), der in Rom aufwuchs, aber gebürtiger Germane ist – im Krieg gegen Thusnelda und Folkwin wird ihm bewusst, dass er sich den Germanen verbundener fühlt, als er dachte.

Schütter sieht Parallelen zur Gegenwart

Wie David Schütter in einem Pressestatement erklärt, sei die Perspektive das Besondere an «Barbaren», vieles wurde von römischer Seite überliefert.

Diese Serie erzähle die Geschichte aus dem Blickwinkel der Unterdrückten: «Und sie zeigt auf, dass die Menschheit nach einigen Jahrtausenden teilweise immer noch dieselben Missstände zulässt – wie Rassismus, Privilegien, in welche man nur hineingeboren werden kann, und Zwangsheirat für Frauen.»

«Barbaren» gibts ab dem 23. Oktober auf Netflix. Den Trailer findest du oben.

«The Queen’s Gambit»

«In der Weltgeschichte war alles ein Männerclub. Ich liebe Beth dafür, dass sie außerhalb davon existiert und nicht versteht, was ihr Geschlecht mit ihrer Unabhängigkeit zu tun haben soll», so Anya Taylor-Joy gegenüber dem «Observer».

Sie spricht über die Miniserie «The Queen’s Gambit», in der sie die Protagonistin Beth Harmon spielt.

Zwischen Sucht und Genialität

Beth wird in den 1950er-Jahren in einem Waisenhaus in Kentucky groß, wo sie eine Abhängigkeit von den Beruhigungsmitteln, die man ihr verabreicht, entwickelt. Als sie ihre Leidenschaft fürs Schachspielen entdeckt, nimmt sie sich vor, die männerdominierte Schachwelt aufzumischen und eines Tages an der Weltmeisterschaft in Russland teilzunehmen.

Mit 22 spielt sie gegen starke Gegner, die zugeben: Beth ist ein Schachgenie und auf dem besten Weg, es an die Spitze der Weltbesten zu schaffen. Doch ihre Suchtprobleme verfolgen sie.

«The Queen’s Gambit» gibts ab dem 23. Oktober auf Netflix. Hier der Trailer.

(L'essentiel/Alisa Fäh)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.