Streamingstarts April 2021

11. April 2021 13:44; Akt: 11.04.2021 15:51 Print

Warum es höchste Zeit für diese Superheldinnen ist

Octavia Spencer und Melissa McCarthy spielen in einem Film, der mit Heldenidealen bricht, außerdem gibt sich ein Alien als Arzt aus – das ist neu bei den Streamingdiensten.

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Thunder Force»

«Wie wäre es, wenn die Welt von Bösewichten überrannt wird und wir Heldinnen erschaffen?», fragte sich Drehbuchautor und Regisseur Ben Falcone.

Mit «Thunder Force» wolle er eine Geschichte abseits der klassischen Heldenideale erzählen, sagt er bei «Entertainment Weekly». «Ich habe keine Frauen in ihren Vierzigern als Superheldinnen gesehen, das gibts nicht oft.»

Miscreants erobern die Welt

Die besten Freundinnen Lydia (Melissa McCarthy) und Emily (Octavia Spencer) wachsen in einer Welt auf, in der Soziopathen durch kosmische Strahlen zu sogenannten Miscreants werden – Schurken mit Superkräften.

Als die beiden dreissig Jahre später wieder aufeinandertreffen, zeigt Emily Lydia ihr aktuelles Forschungsprojekt: Sie hat eine Behandlung entwickelt, die Superkräfte verleiht.

Start als Superheldinnen-Duo

Nachdem Lydia versehentlich den Prototypen aktiviert, baut sie eine unbändige Stärke auf, sie kann den Linienbus locker einmal durch die ganze Stadt werfen. Das kommt gerade gelegen: Zusammen mit Emilys Unsichtbarkeitskraft geht das Duo gegen Bösewichte vor, die die Stadt zu übernehmen drohen.

«Wenn du jemanden wirklich liebst und ihr euch nahe steht, vergeht diese Nähe nicht. Und dann dreht sich der Film auch noch um Gerechtigkeit, das wird eine ziemlich epische Story», sagt McCarthy bei «Entertainment Weekly».

«Thunder Force» gibts ab dem 9. April auf Netflix.

«Resident Alien»

Nach einer Bruchlandung verschlägt es den Außerirdischen (Alan Tudyk) in eine Kleinstadt in Colorado, wo er die menschliche Identität vom Dorfarzt Harry Vanderspeigle annimmt.

Seine Aufgabe: Die Menschheit vernichten.
Doch als er der Polizei beim Aufklären eines Mordfalls helfen soll, muss er sich als einer von ihnen ausgeben.

Alien mit Selbstzweifeln

Am Anfang ist Harry vom menschlichen Verhalten verwirrt, beginnt aber, die Leute im Dorf zu mögen. Mit der Zeit hinterfragt er sich und seine Mission: Haben es diese Menschen wirklich verdient, ausgelöscht zu werden?

Dass der Außerirdische gesellschaftliche Konventionen neu lernen muss, war für Tudyk eine spannende Rolle: «Die Szene, in der er lernt, wie ein Mensch zu sprechen, und dazu ‹Law & Order› schaut und es nicht hinkriegt – das war aufregend für mich, weil ich wusste, dass er alles komplett neu lernen muss», so Tudyk bei «TV Line».

«Resident Alien» gibts ab dem 8. April auf Sky Show.

«Snabba Cash»

Die schwedische Filmtrilogie «Easy Money» von 2010 erhält eine Serie, die zehn Jahre später spielt: Die alleinerziehende Leya (Evin Ahmad) will sich in der Start-up-Szene von Stockholm beweisen – um jeden Preis.

Fürs Startkapital braucht sie Geld und tritt in die kriminellen Abgründe Schwedens ein. Doch damit setzt Leya das Leben ihres Sohnes aufs Spiel.

«Snabba Cash» gibts ab dem 7. April auf Netflix.

(L'essentiel/Alisa Fäh)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.