Verdammt gut!

07. Januar 2021 10:12; Akt: 07.01.2021 11:34 Print

Zuschauer feiern «History of Swear Words» auf Netflix

Seit Dienstag gibt's die erste Staffel von «History of Swear Words» bei Netflix im Stream. Die Edutainment-Show kommt gut an und sorgt für richtig viele Fucks auf Social Media.

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In der ersten Folge des neuen Netflix Edutainment-Formats «History of Swear Words» erfahren wir, welche Hollywood-Schauspieler (yeah, allesamt Dudes) am meisten fluchen:

Screenshot Netflix/«History of Swear Words»

Erstens: Holy fuck, Leo DiCaprio (46) flucht dermaßen oft?! Wascht dem mal das Maul mit Seife aus! Wobei: «The Wolf of Wall Street» gilt als vulgärster Film aller Zeiten mit mehr als 700 Schimpfwörtern – unter anderem deswegen steht sein Co-Star Jonah Hill (37) an der Spitze der Derbheits-Skala.

Und zweitens: Nicolas Cage (56) schaffts nicht mal in die Top Fünf und darf trotzdem die Show hosten, in der es einzig und alleine um Fluchworte geht? Jep, darf er und er macht das richtig unterhaltsam.

Dieser Meinung ist ebenfalls eine klare Mehrheit der darüber twitternden User*innen, die den Release der ersten Staffel am Dienstag auch zum Anlass nahm, ordentlich F-Bombs regnen zu lassen:

«Diese Show ist fucktastisch. Wahnsinnig lustig. Lehrreich. Und Nicolas Cage ist der perfekte Moderator dafür.»

«‹Was soll ich heute netflixen?› Nicolas Cage, der die Herkunft von Schimpfwörtern erklärt, wird vorgeschlagen. ‹Gekauft.›»

«Schon nach 38 Sekunden liebe ich ‹History of Swear Words›.»

«Die erste Episode ist eine fantastische Ergründung des Wortes ‹Fuck›. Du wirst mit der Wortherkunft, wissenschaftlichen Fakten und Vulgarität angelockt und bleibst hängen, weil Nicolas Cage neben einer antiken Weltkugel-Minibar aus Büchern mit richtigem Ledereinband vorliest.»

Die sechs Episoden der ersten Staffel tragen übrigens die Namen der Fluchworte, um die sie sich drehen. Netflix traute sich aber nur bei zwei, sie tatsächlich auszuschreiben – oder macht sich damit easy meta über die heuchlerische Zensur dieser weitverbreiteten Ausdrücke lustig, who knows: «F**k», «Sh*t», «Bitch», «D**k», «Pu**y» und «Damn».

Eine Folge dauert 20 Minuten – du hast die Staffel also nach zwei Stunden durch. Viel zu kurz, findet diese ansonsten begeisterte Variety-Journalistin: «Ich hätte nicht erwartet, diesen Satz jemals zu schreiben: Ich wünschte, die von Nicolas Cage moderierte Netflix-Show über Schimpfwörter wäre länger! Die Wortherkunft ist wirklich interessant und bei 20 Minuten pro Episode wird gerade mal an der Oberfläche gekratzt.»

«Gottverdammt. Diese fucking Netflix-Show ist genau der richtige Shit für meinen vulgären Arsch. Lass uns mit dieser Scheiße beginnen, fuck.»

«Warum sind Fluchworte so tabu? Fucking gib dir diese Serie und finds raus!»

«Ich liebe das, verfickt nochmals! Es fängt schon mal wunderbar an mit dem 2021er Content.»

«Es ist fucking großartig!»

«Ich habe gerade erst mit der Serie begonnen und möchte nicht zu früh urteilen, aber das könnte die großartigste Show aller Zeiten sein.»

«‹History of Swear Words› ist fucking witzig!»

Um Tweets von Leuten zu finden, denen das Format nicht gefällt, mussten wir wirklich suchen. Und wenn wir einen solchen gefunden haben, dann war er zahmer als ein Bärenbaby im Winterschlaf:

Jösses.

Darum wechseln wir wieder zu den Lobpreisungen: «‹History of Swear Words› ist sich ganz genau bewusst, was es ist und ich liebe es!»

Und zum Abschluss noch ein Post, der uns einfach nur glücklich gemacht hat. Dieser User schlägt Folgendes vor: Wenn Nicolas Cage in einem seiner Filme eine für ihn typische Schimpftirade vom Stapel und damit seiner «Cage Rage» freien Lauf lässt, dann beweist er damit «Big Nick Energy». (Du weißt schon: in Anlehnung an die Big Dick Energy.)

Fucking gib dir «History of Swear Words», weil erstens fluchen, weil zweitens entspannt lehrreich, weil drittens Nicolas Cage und vor allem: Weil du fucking nochmals alle drei fucking Dinge in einem fucking geilen Paket serviert bekommst.

Fuck.

(L'essentiel/Schimun Krausz)

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