Neu zum Streamen

27. Februar 2020 08:39; Akt: 27.02.2020 08:42 Print

Zwei Teenager retten einander vor Suizid

Netflix' neuster Film dreht sich um psychische Erkrankungen und eine 17-Jährige entwickelt Superkräfte – das gibts neu zum Streamen.

In der neuer Romanverfilmung von Netflix kämpfen Violet (Elle Fanning) und Theodore (Justice Smith) gemeinsam um ihre psychische Gesundheit. Mehr dazu gibts im Trailer. (Video: Netflix).

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«All The Bright Places»

Nachdem ihre Schwester bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, quälen Violet Markey (Elle Fanning) Schuldgefühle. Theodore Finch (Justice Smith) ist fasziniert vom Thema Tod, gilt in der Schule deswegen als Freak und hat eine bipolare Störung.

Als sie sich von einem Schulhaus stürzen wollen, treffen die beiden aufeinander und halten sich gegenseitig vom Suizid ab. Ihre Freundschaft wächst und Violet geht es bald besser, doch Theodore verliert seinen Lebenswillen immer mehr.

Der Film soll Betroffene stärken

Die Vorlage zum Film hat der gleichnamige Roman von Jennifer Niven aus dem Jahr 2015 geliefert. Die Autorin hat ihn basierend auf ihrer eigenen Geschichte geschrieben und wünscht sich, dass der Netflix-Film Hoffnung spenden kann: «Auch wenn das Leben düster erscheint, du bist nicht allein. Es gibt Hilfe. Es wird besser», so Niven zu «The Mighty».

Elle Fanning, die den Film mitproduziert hat, hat das Buch als 16-Jährige gelesen: «In dem Alter war ich zum ersten Mal verliebt und es war so intensiv, das geht nie weg», erklärt sie gegenüber «Marie Claire».

Das Tabu muss gebrochen werden

Dass «All The Bright Places» Themen wie Freundschaft und Liebe, aber auch Suizid aufnimmt, findet sie wichtig: «Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen sind real und es gibt Berührungsängste.» Man müsse das Thema sichtbar machen, damit Betroffene Hilfe bekommen.

«All The Bright Places» läuft ab dem 28. Februar auf Netflix.

«I Am Not Okay With This»

«Liebes Tagebuch, f*** dich doch», schreibt Sydney (Sophie Lillis): Sie muss sich in der Highschool einleben, ist heimlich verliebt in ihre beste Freundin Dina (Sofia Bryant) und versucht, mit dem Tod ihres Vaters klarzukommen. Nun muss die 17-Jährige sich auch noch mit ihren neu entdeckten übernatürlichen Fähigkeiten herumschlagen.

Immer, wenn Syd wütend wird, entwickelt sie Superkräfte: Durch Gedankenkraft entwurzelt sie Bäume, reißt Wände auf und lässt Nasen bluten. Als sie mit Nachbar Stan (Wyatt Oleff) an den Schulball geht, verliert sie endgültig die Kontrolle.

Ein Mix aus zwei Welten

Die Serie vereint zwei Netflix-Erfolge: Sie wurde von den «Stranger Things»-Machern produziert und Jonathan Entwistle («The End Of The F***ing World») hat Regie geführt. «I Am Not Okay With This» basiert auf der Graphic Novel von Charles Forman, die bereits die Vorlage zu «The End Of The F***ing World» lieferte.

«I Am Not Okay With This» gibts ab dem 26. Februar auf Netflix.

Der Trailer. (Video: Netflix)

(L'essentiel/afa)

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