«Fifty Shades Freed»

08. Februar 2018 13:18; Akt: 08.02.2018 13:17 Print

Wie oft haben Mr. und Mrs. Grey diesmal Sex?

Wird zum Schluss der S/M-Filmreihe ein Peitschen-Feuerwerk gezündet oder machen die Protagonisten «bloß» Liebe? Wir haben bei «Fifty Shades Freed» genau hingeschaut.

In diesen zwei Szenen aus «Fifty Shades Freed» verführt Christian Grey (Jamie Dornan) seine Frau Anastasia (Dakota Johnson) – und umgekehrt. (Video: Universal Pictures/Tamedia)

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Als «Fifty Shades of Grey» vor drei Jahren ins Kino kam, drehte sich alles um die versauten Vorlieben von Titelfigur Christian Grey (Jamie Dornan) und darum, wie er die unerfahrene Anastasia Steele (Dakota Johnson) in seine Sadomaso-Welt einführte.

In «Fifty Shades Darker» vergangenes Jahr kamen die aufkommenden Gefühle der beiden den Peitschenhieben langsam in die Quere und in «Fifty Shades Freed» will das Paar gar heiraten. Wird Mr. Greys Red Room of Pain nach dem Jawort verstauben? Wir haben die Romanverfilmung analysiert und präsentieren das Finale der «Fifty Shades»-Reihe in Zahlen.

Spoiler-Warnung: Die Handlung ist zwar so vorhersehbar wie ein «Tom and Jerry»-Cartoon, aber wer den Erotik-Thriller trotzdem komplett unvoreingenommen schauen will, sollte mit zugekniffenen Augen weiterlesen.

Der Trailer zum, äh, Höhepunkt der Trilogie. (Video: Universal Pictures)

0: Die Anzahl an Minuten, bis aus Miss Steele Mrs. Grey wird – Regisseur James Foley kommt schnell zur Sache.

4: Apropos zur Sache kommen – nur vier Minuten nach Filmstart tanzen die Frischvermählten bereits den horizontalen Mambo. Die Szene dauert stolze fünf Sekunden.

8: So viele Minuten nach dem Lichterlöschen im Kino kommen im Bett erstmals Handschellen zum Einsatz – Teil drei soll dem Quasi-S/M-Ruf der Reihe schließlich gerecht werden. Merklich härter wird es zwischen den Laken übrigens nicht mehr, sorry.

0: Trotzdem ist es überraschend, dass keine einzige Peitsche zum Einsatz kommt.

3: So oft wird Mr. Greys Red Room of Pain benutzt. Allerdings: Einmal wird da nur auf dem Sofa statt miteinander geschlafen.

2: Die Menge der Duschszenen. Eingeseift wird aber nur zum Saubermachen, nicht zum Rumsauen.

9: So viele Szenen mit nackten Frauenbrüsten sind im Streifen zu sehen. Und bis auf ein unscharfes Paar im Hintergrund gehört der unverhüllte Busen stets Dakota Johnson.

6: Sexmal Sechs. Äh, umgekehrt. Sechsmal Sex gibt es in «Fifty Shades Freed». Und zwar immer zwischen den Eheleuten Grey – die anderen Figuren geben ihren niederen Trieben offenbar nie nach.

9: So viele Minuten dauern die sechs Techtelmechtel-Szenen insgesamt. Der Vorgänger kam noch auf elf, im ersten Teil wurde sogar etwa 20 Minuten lang sexy gerangelt. Ein Seitenhieb auf die oft verschriene Flaute im Bett, nachdem geheiratet wurde? Nö, so clever ist «Fifty Shades» bestimmt nicht.

8: Die Anzahl an Szenen, in denen Christian Grey seiner Frau Anastasia entweder sagt, was sie zu tun hat, oder sie bevormundet. Wenn Handschellen und ein angedeuteter Anal-Plug das Härteste ist, was er ihr im Bett (oder Red Room) zu bieten hat, und er sonst ein ziemliches Macho-Schwein ist, was will sie dann eigentlich mit ihm?

1: So oft weint Mr. Grey im Film. Genauso oft kocht er für Mrs. Grey, der einmal Tränensehen und einmal Bekochtwerden offensichtlich reichen, um diesem herrischen, eifersüchtigen und unreifen Typen – dem Thema Kinder weicht er kategorisch aus – nicht den Laufpass zu geben.

1: Die Anzahl an gar offensichtlichen Apple-Produktplatzierungen. Dieses iPad musste schließlich so gefilmt werden, dass das Apfel-Logo gut zu sehen ist – anders wäre es bestimmt nicht gegangen.

1: So viele Mid-Credits-Scenes werden geboten. Damit erreicht «Fifty Shades Freed» beinahe Marvel-Level. Also was die Menge der Mid-Credits-Scenes anbelangt. Weil sonst ... ach, wir wollen nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

«Fifty Shades Freed» läuft jetzt in den Luxemburger Kinos.

Und noch ein Trailer. (Video: Universal Pictures)

(L'essentiel/shy)

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