Fahrenheit 11/9

10. August 2018 12:47; Akt: 10.08.2018 12:47 Print

Doku-​​Filmer Moore macht Film über Trump

Moment, das gab's doch schonmal? Erst bei genauerem Hinsehen wird der Zahlendreher sichtbar. In «Fahrenheit 11/9» geht es nicht um Bush, sondern um den amtierenden US-Präsidenten.

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Star-Regisseur Michael Moore hat den Trailer zu seinem neuen Film «Fahrenheit 11/9» veröffentlicht. Laut Moores Twitter-Account handelt es sich bei dem neuesten Projekt um eine Mischung aus Komödie, Horrorfilm und Dokumentation rund um die Politik der US-Regierung Donald Trump, die «aufzeigt, wie der Wahnsinn anfing und wie man ihn beendet».

Im Trailer wird eine Spaltung der Gesellschaft in Trump-Anhänger und -Gegner thematisiert und vor gewalttätigen Auseinandersetzungen gewarnt. Außerdem spricht der Filmemacher soziale Ungleichheit wie das Drama in der Stadt Flint im US-Bundesstaat Michigan an. Die Stadt hatte wegen extrem hoher und jahrelanger Bleivergiftung des Trinkwassers nach Sparmaßnahmen der Stadtverwaltung traurige Berühmtheit erlangt.

Der Titel des Films bezieht sich auf den Tag nach der Präsidentschaftswahl am 8. November 2016, als bekannt gegeben wurde, dass Trump die Wahl gewonnen hat. Der linke Filmemacher und Oscar-Preisträger Moore («Bowling for Columbine») gestaltete das Ende des Trailers gewohnt provokant. Zu sehen ist Trump, dazu hört man: «Meine Damen und Herren: der letzte Präsident der Vereinigten Staaten.»

In den USA und Kanada kommt der Film am 21. September in die Kinos, ein Deutschlandstart stand zunächst nicht fest. 2004 hatte Moore einen Film mit dem ähnlichen Titel «Fahrenheit 9/11» veröffentlicht, in dem die Politik der US-Regierung nach dem Anschlag auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 thematisiert wurde.

(L'essentiel/dpa)

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