Margot Robbie im Interview

22. Februar 2018 15:45; Akt: 22.02.2018 15:48 Print

«Früher habe ich Kühe gemolken, das war super»

In der schwarzen Komödie «I, Tonya» beweist Margot Robbie (27) als gefallene Eisprinzessin, dass sie weit mehr ist als Hollywoods neues Sexsymbol. Wir baten sie zum Interview.

Margot Robbie als gefallener Eiskunstlauf-Star Tonya Harding - der Trailer zu «I, Tonya». (Video: Ascot Elite)

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Margot, hattest du vor dem Dreh Erfahrung mit Eiskunstlaufen?

Kaum. Wo ich aufgewachsen bin, gab es kein Eis. Ich komme aus einem sehr heißen Teil Australiens. Mit 20 bin ich dann in die USA gezogen und habe mich einem Eishockey-Team angeschlossen. Ich habe eine halbe Saison lang in der Amateur-Liga gespielt.

Da geht es doch sehr rau zu, oder?

Ja, es war sogar eine gemischte Mannschaft und wir waren nur zwei Frauen im Team. Ich sah auf dem Eis aus wie ein kleiner Junge. Ich wurde oft gefoult!

Du bist ein echtes Landei. Bist du also praktisch veranlagt?

Ja, ich wuchs auf mehreren Hektar Land im Hinterland von Australien auf. Wir waren viel draußen, ich habe abends Holz gehackt, die Kühe gemolken und bin auf dem Motorrad herumgedüst. Das war super.

Stimmt es, dass du schon als Zehnjährige einen Job hattest?

Ja. Ich wollte schon immer früh arbeiten. Ich habe als Kind versucht, alles Mögliche zu verkaufen. Mit zehn habe ich dann den Freund meiner Mutter überredet, mich in seinem Restaurant arbeiten zu lassen.

Habt ihr eigentlich so eine Art Australier-Club in Hollywood?

Ja, die Aussie-Mafia! Ich hänge wirklich sehr viel mit Landsleuten in Los Angeles ab. Und auch wenn man sich nicht kennt: Wenn man einen Australier im Ausland trifft, hält man einen freundlichen Schwatz ab.

Du hast den Film «I, Tonya» zusammen mit deinem Ehemann, Tom Ackerley (28), produziert. Ist es nicht kompliziert, mit dem Partner zu arbeiten?

Nein. Wir kennen uns so gut und waren lange befreundet, bevor wir zusammenkamen. Und wir haben ähnliche Persönlichkeiten. Wir sind kein Fall von «Gegensätze ziehen sich an». Wir machen etwa für alles Listen.

Zum Beispiel?

Ach, es ist endlos. Listen von Dingen, die wir dieses Jahr erreichen wollen. Sachen, die wir dringend erledigen müssen. Es ist echt lächerlich.

Du bist wahnsinnig beschäftigt. Vergisst du manchmal, dich zurückzulehnen und deinen Erfolg zu genießen?

Ja! Mein Mann ist aber sehr gut darin zu sagen: «Stopp! Wir müssen das jetzt feiern.» Ich arbeite gern und denke immer schon über das nächste Projekt nach.

(L'essentiel)

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