Kinostarts der Woche

17. Juli 2019 14:06; Akt: 17.07.2019 14:19 Print

Der König ist tot, lang lebe der König!

«The Lion King» als phänomenal photorealistisches Update des Trickfilmklassikers von 1994 – ab Mittwoch im Kino.

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«Den «König der Löwen» kennt jeder. Er wird in der Popmusik zitiert, in TV-Shows und Sketchen, es gibt zahllose Anspielungen und Verweise», sagt der «Spider-Man: Far from Home»-Schauspieler und Regisseur Jon Favreau, der im Jahre 2016 bereits dem Walt-Disney-Klassiker «Das Dschungelbuch» ein erfolgreiches Update verpasst hat. Diesmal geht er gar einen Schritt weiter. Videogame-Techniken und fotorealistische Computer-Bilder greifen nahtlos ineinander. Die Landschaften entstanden im Computer. Modernste Software ermoglichte es dem Filmemacher, das virtuelle Set zu erkunden, Schauplatze und einzelne Einstellungen festzulegen, als wurde er Seite an Seite mit dem Löwenjungen Simba durch Afrika streifen. Das Ergebnis ist atemberaubend geraten – kein Realfilm, sondern ein photorealistischer Animationsfilm.

Fast szenengenaue Neuverfilmung

Inhaltlich folgt das «The Lion King»-Update wie die anderen Disney-Remakes fast szenengenau der Zeichentrickfilmvorlage aus dem Jahre 1994: Der junge Löwe Simba wird vom bösen Onkel Scar für den Tod seines Vaters Mufasa verantwortlich gemacht und flieht ins Exil, um Jahre später den rechtmäßigen Thron zu erklimmen. Hans Zimmers Filmmusik, Tim Rices und Elton Johns Songs wurden um die nette, aber belanglose Beyoncé-Nummer «Be prepared» erweitert. Und einer der allerbesten Gags parodiert einen anderen Disney-Klassiker. Hut ab, Monsieur Favreau!

Ab Donnerstag im Kino: «Child's Play»

War die Mörderpuppe Chucky im ersten Horrorstreifen aus dem Jahre 1988 und sechs Fortsetzungen noch von einem Maßenmörder beseelt, so liefert der Neuanfang eine andere Erklärung: Weil er seinen Job verliert, rächt sich ein Fabrikarbeiter in Fernost an seinem Arbeitgeber, indem er einer Buddi-Spielzeugpuppe eine künstliche Intelligenz des Bösen verpasst. Als Buddi über Umwege bei der alleinerziehenden Karen (Aubrey Plaza) und ihrem 13-jährigen Sohn Andy (Gabriel Bateman) landet, geht das Blutgemetzel von neuem los.

Für Fans ganz okay

Statt Brad Dourif wird die neue Mörderpuppe in der englischen Originalfassung von «Star Wars»-Ikone Mark Hamill gesprochen. Auch die Slasher-Szenen sind blutig geraten. Aber sonst begnügt sich der norwegische Regisseur Lars Klevberg mit Altbekanntem. Für Fans ist das zwar ganz okay, aber letztlich fehlen die wirklich neuen Impulse.

(L'essentiel/Mohan Mani)

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