«Ghost in the Shell»

19. April 2017 07:00; Akt: 18.04.2017 20:56 Print

Digital getrimmte Scarlett statt asiatischer Filmstar

Weil es kaum asiatische Superstars gibt, die westliche Zuschauer ins Kino locken, wählt Hollywood einen seltsamen Mittelweg.

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Lange bevor die erste Klappe fiel, sorgte «Ghost in the Shell» bereits für Schlagzeilen. Die Hollywood-Version zumindest. Whitewashing wurde den Studios vorgeworfen.

Warum spielt keine Asiatin die Rolle des toughen Mensch-Maschinen-Hybrids namens Major? schließlich beruht die Story auf dem japanischen Kult-Manga. Sogar eine Petition wurde gestartet.

Johansson in Fast-nackt-Anzug

Doch naiv ist, wer glaubt, Hollywood würde ein Multi-Millionen-Projekt auf den Schultern einer im Westen unbekannten Darstellerin aus Asien lassen.

Und so kam Scarlett Johansson zu ihrem Job. Sie macht ihre Sache gut, ihr wohlgeformter Körper wirbelt in einem Fast-nackt-Anzug schwerelos durch die Luft und jagt den Männern in ihrer Umgebung Respekt ein. Diese Frau braucht keinen Pfefferspray.

China wird größter Filmmarkt

Unheimlich mutet es ab er schon an, wie die Macher Johanssons Augen teilweise digital so bearbeiteten, dass sie asiatischer aussehen.

Hollywood steckt in einem Dilemma: Einerseits gibt es kaum asiatische Stars, die im Westen Zugkraft an der Kinokasse haben. Andererseits wird China schon bald die USA als größter Filmmarkt der Welt ablösen. Das heißt, das fernöstliche Publikum muss bei der Stange gehalten werden, damit sich Blockbuster auch rentieren.

Die kontroversesten Besetzungen der Traumfabrik sehen Sie in der Bildstrecke.

(L'essentiel/cat)

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