Lily James

16. Juli 2019 07:24; Akt: 16.07.2019 07:31 Print

«Ed Sheeran ist echt gechillt»

Der Kinofilm «Yesterday» schwelgt in Beatles-Nostalgie. Stimmwunder Lily James (30) durfte trotzdem nicht mitsingen.

Lily James und Newcomer Himesh Patel über unnütze Erfindungen.

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Der Kino-Sommer ist von Fortsetzungen geprägt. Mit «Yesterday» schafft es es daneben endlich mal wieder eine kreative Idee auf die Leinwand: Nach einem weltweiten Stromanschlag erinnert sich niemand mehr an die Beatles – außer dem erfolglosen Hobby-Musiker Jack (Himesh Patel).

Der nutzt sein Wissen – und verkauft die Welthits der Fab Four als seine eigenen. Er wird natürlich innerhalb weniger Monate zum größten Musiker des Planeten. Neben Newcomer Himesh Patel ist Star Lily James in der weiblichen Hauptrolle als beste Freundin von Jack dabei. Wir haben sie in London getroffen.

Von welchem Beatles-Song kriegst du Gänsehaut?

«Good Night». Ich schlafe am liebsten dazu ein.

Im Film geht's auch um die negativen Aspekte von Ruhm. Was machst du, um am Boden zu bleiben?

Man muss in seinem Leben drin bleiben, nicht zu sehr in einem Arbeitsleben. Das heißt, Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen.

Ed Sheeran spielt im Film mit. Er scheint ein komplett netter Typ zu sein.

Ja, er ist echt gechillt. Und er hat diesen extrem tollen Vibe. Wirklich cool.

Du bist eine super Sängerin. Warst du traurig dass du in «Yesterday» dein Talent nicht zeigen durftest?

Eigentlich nicht. Ich hatte gerade «Mamma Mia!» abgedreht, deswegen war es angenehm, nicht singen zu müssen und einfach genießen zu können, dabei zu sein. Ich habe für das Album zum Film aber einen Song aufgenommen.

Deine Filmfigur trägt ziemlich komische Klamotten.

Meinst du den Katzen-Pyjama? Das ist ziemlich genau die Sorte Schlafanzug, die ich auch zu Hause trage. (lacht)

Helfen dir Kostüme, in die Rolle zu finden?

Ja natürlich. Manchmal kommt die Rolle von innen nach außen, manchmal von außen nach innen. Hier trug ich eine Perücke mit dunklem Kraushaar. Darunter hatte ich lange, blonde Haare. Da fängt man gleich an, sich anders zu fühlen.

Für den Film wurdest du quasi enthübscht. Ist das schwierig für dich?

Man muss seine Eitelkeit ablegen. Manchmal tappe ich in die Falle und halte mein Gesicht auf eine bestimmte Art in die Kamera. Und dann denke ich mir: Was machst du da bloß? Man muss sich davon freimachen. Und anders Aussehen ist auch das Schöne am Schauspielern.

In eurem Film gibt's keine Zigaretten, keine Beatles und keinen Harry Potter. Was würdest du gern los werden in der Welt?

Plastik und Brexit. Dann hätten wir diese Probleme nicht.

Ausschnitte aus dem Interview sehen Sie im Video. «Yesterday» läuft jetzt im Kino.

(L'essentiel/cat)

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