75. Ausgabe

29. August 2018 09:29; Akt: 29.08.2018 09:34 Print

«First Man» eröffnet Filmfest in Venedig

Das Filmfest Venedig startet in seine 75. Auflage. Den Auftakt macht ein Drama um den Weltraumpionier Neil Armstrong.

Zum Thema

Mit einem Drama über den Astronauten Neil Armstrong wird das Filmfestival Venedig am Mittwochabend eröffnet. In dem Film «First Man» verkörpert Ryan Gosling den Mann, der im Jahr 1969 als erster Mensch den Mond betrat. Regie führte der US-Amerikaner Damien Chazelle, der zuletzt mit dem Musical «La La Land» weltweit Erfolge feierte.

«First Man» ist einer von 21 Beiträgen, die im diesjährigen Wettbewerb um die Hauptpreise konkurrieren. Darunter ist auch der neue Film des deutschen Oscarpreisträgers Florian Henckel von Donnersmarck («Das Leben der Anderen»). Er stellt «Werk ohne Autor» auf dem Lido vor. Das Werk mit Tom Schilling in der Hauptrolle basiert lose auf der Biografie des Künstlers Gerhard Richter.

Begehrter Preis

Weitere Beiträge im Wettbewerb sind der Western «The Ballad of Buster Scruggs» der Brüder Ethan und Joel Coen sowie «Peterloo» des Briten Mike Leigh. Alfonso Cuarón («Gravity») zeigt das in Schwarz-Weiß-gedrehte «Roma».

Außer Konkurrenz stehen unter anderem «A Star is Born» mit Lady Gaga und «Dragged Across Concrete» mit Mel Gibson auf dem Programm. Außerdem feiert «The Other Side of the Wind» von Orson Welles in einer Sonderaufführung Premiere - das Werk wurde viele Jahre nach dem Tod des Regisseurs nun mit Hilfe des Streamingdienstes Netflix fertiggestellt.

Lange Geschichte

Die höchste Auszeichnung des Festivals ist der Goldene Löwe für den besten Film. Die internationale Jury wird die Preise am 9. September vergeben. Ihr Vorsitzender ist in diesem Jahr der Mexikaner Guillermo del Toro, der 2017 selbst mit «Shape of Water» den Goldenen Löwen gewann.

Die Filmfestspiele in Venedig sind die ältesten der Welt. In diesem Jahr findet das Festival zum 75. Mal statt.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.