«Ready Player One»

05. April 2018 21:45; Akt: 05.04.2018 21:44 Print

Gandalf und King Kong im selben Film

In «Ready Player One» von Steven Spielberg trifft 80er-Nostalgie auf Zukunftsangst. Wir hatten die jungen Stars im Interview – und die wichtigsten Facts zum Film.

Zum Thema

Die Verfilmung hatte einen schweren Start

«Ready Player One» erschien 2011 als Roman – und hielt sich über hundert Tage lang auf der Bestseller-Liste der «New York Times». Eine Adaption fürs Kino schien zunächst kaum umsetzbar: Einen Film mit Popkultur-Referenzen zu drehen, bedeutet Urheberrechtsabklärungen – so exzessiv, wie Autor Ernest Cline sie nutzt, machen sie eine Adaption äußerst mühsam.

Ein bildgewaltiges Nerd-Mekka mit King Kong, Gandalf und dem DeLorean

Dank Spielbergs Kultstatus und der Hartnäckigkeit von Produzentin Kristie Macosko wurden am Ende 80 Prozent der im Buch erwähnten Referenzen für den Film freigegeben. Zu sehen gibt es etwa King Kong, den Joker, Gandalf, Freddy Krueger oder Lara Croft, aber auch Welten aus Kult-Games der Atari-Ära. Selbst der DeLorean aus «Back to the Future» und der T-Rex aus «Jurassic Park» – Ikonen aus Spielbergs eigenen Filmen – haben es trotz Zögern des Regisseurs in den Film geschafft.

«Ready Player One» ist voll Dystopie und Diversity

2045 ist die Welt überbevölkert und von einem ökonomischen wie ökologischen Kollaps bedroht. Die mittellose Maße flüchtet sich in eine gemeinsame virtuelle Welt, genannt Oasis, in der jeder seine Identität samt Aussehen und Status neu verhandeln kann. Mitten in dieser Avatar-Armee: die High Five, fünf jugendliche Underdogs, darunter Cyborg Aech, Samurai Daito und Ninja Sho.

Der Cast besteht aus künftigen Stars und Charakterhelden

Mit Tye Sheridan (21) und Olivia Cooke (24) führen zwei der talentiertesten Hollywood-Newcomer den Film an. Neben ihnen spielen TV-Star, Regisseurin und LGBT-Aktivistin Lena Waithe (33, «Master of None»), der japanische Instagram-Star Win Morisaki (27), Hannah John-Kamen (27), bekannt aus «Black Mirror» oder «Lara Croft», und der britische Publikumsliebling Simon Pegg (48). Unter anderem.

Spielberg war am Set jedem ein Begriff

«Ich war eingeschüchtert», erinnert sich Olivia Cooke an die ersten Drehtage. «Aber Stevens Leidenschaft nimmt dir alle Nervosität.» Auch Newcomer Philip Zhao war sich mit seinen 14 Jahren der Tragweite des Regisseurs bewusst, andere 80er-Ikonen hat er erst durch die Arbeit am Film kennengelernt: «Ich hatte keine Ahnung, wie angsteinflößend Jack Nicholson ist.»

Virtual Reality ist Inhalt, aber auch Fundament

Der Film spielt zu 60 Prozent in der virtuellen Welt und wurde von Regisseur Spielberg auch dort inszeniert. Um den Dreh vorzubereiten, inspizierte Spielberg die virtuelle Kulisse vorab mithilfe einer VR-Brille. Die VR- und selbst einige Real-Life-Szenen wurden im Motion-Capture-Verfahren gedreht, der Technik, die Bewegungen der Schauspieler erfasst, um sie anschließend zu digitalisieren.

Wir haben die Stars aus «Ready Player One» zum Video-Interview in London getroffen, was Ihr euch im Video oben selbst ansehen könnt.

Hier der Trailer zum neuen Spielberg-Blockbuster:

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.