James Gunn-Skandal

27. August 2018 09:07; Akt: 27.08.2018 09:07 Print

«Guardians of the Galaxy Vol. 3» liegt auf Eis

Der Disney-Konzern muss sich nach dem überstürzten Rausschmiss von Regisseur James Gunn eingestehen, dass das Vorzeigeprojekt wohl doch nicht wie geplant realisierbar ist.

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Der Rauswurf von Regisseur James Gunn resultiert nun in kostspieligen Verzögerungen. (Bild: DPA/ian West)

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Wie der Hollywood Reporter berichtet, wird der dritte Teil des «Guardians of the Galaxy»-Franchises deutlich später kommen, als geplant. Der angepeilte Starttermin im Jahr 2020 sei unter den aktuellen Umständen nicht einzuhalten.

Disney hatte Regisseur und Drehbuchautor James Gunn wegen umstrittener Tweets von vor zehn Jahren, in welchen er sich über Pädophilie und Vergewaltigung lustig gemacht hatte, von dem Projekt gefeuert. Es folgt ein Sturm der Entrüstung, nicht nur in der Fangemeinde, sondern auch vonseiten der Darsteller, schließlich hatte sich Gunn bereits 2012 für die Äußerungen entschuldigt.

Bei Disney will man scheinbar weiterhin auf das Drehbuch von Gunn setzen, wofür laut Insidern eine Abfindung zwischen sieben und zehn Millionen Dollar an den gefeuerten Regisseur und Autor fällig wird. Wann der in Fankreisen lang erwartete dritte Teil nun in Angriff genommen wird, steht noch in den Sternen. Das ist gerade vor dem Hintergrund problematisch, dass das «Guardians of the Galaxy»-Franchise Teil des «Marvel Cinematic Universe» ist. Damit ist die Reihe verknüpft mit zahlreichen anderen Comic-Verfilmungen aus dem Marvel-Kosmos, deren Zeitplan nun möglicherweise auch durcheinander kommen könnte.

(dm/L'essentiel)

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