Denzel Washington im Interview

22. September 2016 22:34; Akt: 22.09.2016 22:36 Print

«Ich habe als Kind keine Cowboyfilme gesehen»

Er ist ein Weltstar und hat zwei Oscars zu Hause. Jetzt ballert sich Denzel Washington in «The Magnificent Seven» durch den Wilden Westen.

Der Trailer zum rasanten Western mit Denzel Washington, Chris Pratt und Ethan Hawke. (Quelle: Youtube.com)

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Warum wollten Sie bei «The Magnificent Seven» dabei sein?

Mich hat Regisseur Antoine Fuquas Leidenschaft für das Original «Seven Samurai» angesprochen. Er hat mir erzählt, wie er mit seiner Großmutter immer Western schaute, als er ein Kind war. Deswegen wollte er Filmemacher werden.

Und was sprang für Sie dabei raus?

Es hat Spaß gemacht! Zu reiten, draußen zu sein und einfach zu spielen, das ist super. Und wir verdienten noch gut dabei.

Sind Sie mit Western aufgewachsen?

Ich habe als Kind keinen einzigen Cowboyfilm gesehen! Mein Vater war Priester, wir sahen höchstens Bibelfilme im Fernsehen. Ich bin aber raus und habe selbst Cowboy gespielt, statt die Typen im Kino zu bewundern.

Der Film orientiert sich mehr an «Seven Samurai» als an «Die glorreichen Sieben». Was bedeutet der japanische Klassiker für Sie?

Samurai sein heißt dienen. Ich habe gerade eine Doku über 9/11 gesehen. Die Feuerwehrmänner sahen die brennenden Türme empor – und gingen wieder hinein. Wir sollten sein wie diese Menschen, auch wenn es nur wenigen von uns gelingt. Wir müssen denjenigen applaudieren, die dienen. Das sind echte Samurais.

Sehen Sie «The Magnificent Seven» als Kapitalismuskritik?

Nein. Aber was man von einem Film mitnimmt, hängt von einem selbst ab. Klar, gewisse Sachen haben sich nicht geändert. Gier, fehlende Spiritualität und mangelnde Nächstenliebe sind ein globales Phänomen, unter dem wir alle leiden.

Ihre Kinder arbeiten auch im Filmgeschäft. Welchen Rat haben Sie Ihnen gegeben?

Macht zuerst eine Ausbildung, studiert! Seid fleissig und lernt. Und dann geht raus in die Welt.

(L'essentiel)

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