Luxemburger Kino

09. Oktober 2019 07:42; Akt: 09.10.2019 07:49 Print

Mit Andy Bausch zurück in die 80er-​​Jahre

Mit seinem Dokumentarfilm «Lost in the 80s» setzt Regisseur Andy Bausch seine Auseinandersetzung mit der Geschichte Luxemburgs fort. «L'essentiel» hat ihn getroffen.

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«L'essentiel»: Was bedeuten für Sie die 80er Jahre?

Andy Bausch: Abgesehen von Troublemaker hatte ich mich nie so wirklich mit den 80er-Jahren beschäftigt. Ich verbinde dieses Jahrzehnt mit Kino, Musik und Frauen. Ich wollte früher immer alle Filme sehen. Damals hatte ich kaum Interesse für Politik. Heute bereue ich vielleicht ein bisschen, damals nicht bewusster gewesen zu sein.

Was war der Leitfaden Ihres neuen Dokumentarfilms?

Schwierig zu sagen, da jeder Film ein Weg ist, dem man folgt. Zu Beginn wird eine Liste von Ereignissen erstellt. Dennoch ist es unmöglich, ein ganzes Jahrzehnt in einem Spielfilm darzustellen, da jedes Thema einen Dokumentarfilm wert wäre. Die Geschichte mit den Satelliten war beispielsweise schwer zu erzählen. Ich wollte einen subjektiven Film machen und wollte erzählen, was mir Spaß macht.

Gibt es zu diesem Zeitraum viele Dokumente?

Obwohl dieser Zeitraum sehr gut dokumentiert ist, gibt es jedoch nicht viel über Luxemburg. Im Gegensatz zu den 50er-Jahren gibt es zu dieser Zeit nur wenig Filmmaterial – außer den von Guy Stoos, der damals im alternativen Milieu filmte. Außerdem gab es damals nur einen Fernsehsender. Dennoch konnten wir Filmmaterial aus der Sendung Hei Elei Kuck Elei nutzen.

Wie sind Sie bei dem Soundtrack vorgegangen?

Die 1980er markierten den Anfang der Musikvideos. Aber die luxemburgischen Musikvideos sind nicht verwendbar und diejenigen von internationalen Künstlern sind sehr teuer. Der Titel Eighties von Killing Joke durfte aber keineswegs fehlen.

Lost in the 80s von Andy Bausch. Ab dem 9. Oktober im Kino.

(Cédric Botzung/L'essentiel)

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  • Ciao bello am 09.10.2019 09:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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