Blick hinter die Kulissen

18. November 2011 06:19; Akt: 18.11.2011 08:50 Print

So entsteht ein neuer Film

LUXEMBURG - In Luxemburg werden immer mehr Filme produziert. Dahinter steckt viel Zeit und Arbeit. Wie ein Film gedreht wird, erklären Mitarbeiter von Iris Productions.

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Einen Film zu produzieren nimmt viel Zeit in Anspruch. Davon konnte sich Nicolas Steil, Chef von Iris Productions, überzeugen. Zuerst wird ein Drehbuch geschrieben oder ein bereits existierendes Szenario überarbeitet. Danach muss Geld her: Der Regisseur wirbt in enger Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma um Sponsoren oder die Förderung durch einen Fonds zur Finanzierung seines Vorhabens.

Für den neuen Film «Upgrade» mit Sandrine Bonnaire, der im nächsten Jahr in die Kinos kommt, hat Iris Productions zum Beispiel ein Budget von 7,5 Millionen Euro geplant. «Wir haben aber nur 2,5 Millionen Euro aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg an Förderung erhalten», so der Chef der internationalen Produktionsfirma. Dabei kann die Arbeit am Film drei bis fünf Jahre dauern.

Immer etwas zu tun

Wenn das nötige Geld da ist, wird ein Casting organisiert, um Schauspieler für die späteren Dreharbeiten zu finden. «Während der Dreharbeiten arbeitet ein Team von 100 Personen zehn bis zwölf Stunden pro Tag», erklärt Steil. Außer den Schauspielern gehört dazu auch ein Team des Filmproduzenten. Die meisten sind aber nicht fest angestellt: Visagisten, Tontechniker, Bühnenbildner und Monteure werden für Projekte engagiert.

Dass die Dreharbeiten zeitaufwendig sind, weiß Produktionsdirektor Philippe Roux vom Projekt «Upgrade»: «Wir sind jetzt beim 21. Drehtag. Täglich drehen wir ungefähr 57 Minuten, für den Film, der 90 Minuten insgesamt dauert.» Und auch nach den Dreharbeiten bleibt etwas zu tun: Bilder sowie Ton montieren und die Geräusche einbauen.

Chloé Murat/L'essentiel Online

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