Verfilmter Game-Hit

12. Mai 2016 13:47; Akt: 12.05.2016 13:49 Print

Zu Besuch am Filmset von «Warcraft: The Beginning»

Ein Gameklassiker wird zum Kinoereignis: Das Set von «Warcraft: The Beginning» zeigt erste Eindrücke, was die Fans erwartet.

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Die Gameindustrie startet eine Großoffensive aufs Kinopublikum. Bevor Michael Fassbender mit «Assassin's Creed» die Leinwände erobert, kommt in zwei Wochen die Verfilmung des MMORPG-Hits «Warcraft» ins Kino. Das von David Bowies Sohn Duncan Jones inszenierte 3-D-Spektakel verspricht ein Mega-Event zu werden, auf den die Game-Community zu Recht große Hoffnungen setzt. Denn Jones ist selbst ein Hardcore-Zocker und WOW-Fan. Der Regisseur arbeitete eine Zeit lang sogar selbst in der Gameindustrie.

An der Pressekonferenz in Universal City nahe Los Angeles machte Jones diese Woche den Fans Lust auf seinen Film: «Bis jetzt gab es viele enttäuschende Videogame-Verfilmungen. Mein Ziel war es, die erste hundertprozentig gelungene Adaption zu produzieren. Wir haben versucht, einen Fim zu machen, der sowohl für die Game-Community funktioniert wie auch für Fans von Filmen wie ‹Lord of the Rings›. Das Resultat muss das Publikum beurteilen; aber ich denke, es ist uns gelungen.»

Eher unbekannte Schauspieler

Tatsächlich wird es spannend werden, zu sehen, wie «Warcraft»-Fans auf die Filmwerdung ihrer Lieblingsfiguren reagieren. Bei der Besetzung setzte Jones auf eher weniger bekannte Namen: Zwar kennt man etwa Travis Fimmel von der TV-Serie «Vikings», als Anduin Lothar wird er vielen Kinogängern eher unbekannt vorkommen.

Auch Toby Kebbell ist ein Star der zweiten Reihe, und als 500-Pfund-Ork Durotan wird ihn ohnehin kaum einer erkennen. Dasselbe gilt für Rob Kazinsky, der den hammerschwingenden Fan-Favoriten Orgrim Doomhammer verkörpert, oder für Ben Schnetzer als Magier Khadgar. Lediglich Leinwand-Beauty Paula Patton («Mission Impossible: Ghost Protocol») als Halb-Ork Garona gehört zur ersten Hollywood-Liga.

Viel CGI, aber auch viele echte Sets

Um die 100 Millionen registrierten WOW-User zu überzeugen, haben Jones und sein Team eine fantastische Welt entstehen lassen. Dem 1995 erstmals erschienenen Game von Blizzard Entertainment wurde mit einer beeindruckenden Maße an digitalen Effekten Leben eingehaucht, doch anders als bei «Avatar» wurde auch mit realen Sets und Requisiten gearbeitet: über 150 Schwertern und Schildern etwa, daneben Props für legendäre WOW-Waffen wie den berühmten Doomhammer von Orgrim. Und zwar in Original- respektive: echter Ork-Größe.

Bei einem Rundgang in den Studios von Universal in Los Angeles konnten sich ausgewählte Journalisten einen Eindruck von der «Warcraft»-Welt verschaffen, die Jones in den letzten drei Jahren erschaffen hat. Wer sich durch die Diashow klickt, wird bestätigen können: Wenn der Film nur halb so imposant wird, wie die Requisiten in Universal City sind, dürfen sich Game-Freaks tatsächlich auf die erste absolut gelungene Game-Adaption freuen.

(L'essentiel/rtl)

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