Queens of the Stoneage

11. Dezember 2017 09:13; Akt: 11.12.2017 11:30 Print

Frontmann Homme tritt Fotografin bei Live-​​Konzert

Der Frontmann der Stoner-Rock-Band Queens of the Stoneage Josh Homme hat bei einem Gig einer Fotografin die Kamera weggetreten. Jetzt entschuldigt sich der Sänger.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Frontmann der Rockband Queens of the Stoneage Josh Homme hat bei einem Konzert einer Fotografin gegen den Kopf getreten. Homme entschuldigte sich am Sonntag (Ortszeit) bei der Fotografin Chelsea Lauren und sagte, er sei während des Auftritts so versunken gewesen, dass er gar nicht bemerkt habe, was er tue.

Videoaufnahmen zeigen, wie der 44-Jährige beim Auftritt mit seiner Band am Samstag in Los Angeles der Fotografin vor der Bühne einen Tritt gibt, während er wie im Rausch seine Gitarre bearbeitet. Lauren erklärte, sie habe die ganze Nacht im Krankenhaus verbracht.

«Chaos is part of Rock ’n Roll»

«Tätlichkeiten sind in keiner Form okay, was auch immer der Grund ist», schrieb sie im Onlinedienst Instagram. «Ich habe nur versucht, meinen Job zu machen.» Lauren, die für die Fotoagentur Shutterstock arbeitet, mutmaßte, der Gitarrist könnte betrunken oder im Drogenrausch gewesen sein.

Homme entschuldigte sich in den sozialen Netzwerken gleich mehrfach für sein Fehlverhalten, einmal in schriftlicher Form, einmal mit einem Video. «Ich möchte mich gern bei Chelsea Lauren entschuldigen», sagt der Rocksänger. «Ich haben keine echte Erklärung für das was ich da getan habe. Ich war ein totales Arschloch und es tut mir aufrichtig leid».

Der Gründer von Queens of the Stone Age und Mitgründer der Band Eagles of Death Metal ist für seine raue Spielweise bekannt. Seine Äußerungen sorgten teilweise für scharfe Kritik in den sozialen Netzwerken. Andere Nutzer zeigten Verständnis und empfanden die Entschuldigung von Homme als Aufrichtig. So schreibt ein Nutzer, der selbst Fotograf ist unter dem Video von Homme: «Shit happens, [...] chaos is part of rock n roll. I hope there’s peace found with the apology.»

(dix/afp/L’essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.