Studie zeigt

14. Juni 2020 20:28; Akt: 14.06.2020 20:42 Print

Wer als Teenager Metal-​​Musik gehört hat, der...

Die Musik unserer Jugend prägt uns ein ganzes Leben. Doch wer in den 1980er-Jahren gerne Heavy Metal gehört hat, der lebt heutzutage glücklicher.

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Wer in den 1980er-Jahren zu Bands wie Slayer, Megadeath oder Metallica geheadbanged hat, lebt heute ein glückliches Spießer-Leben. (Bild: CARSTEN REHDER / EPA / picturedesk.com )

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Das belegt jetzt eine Studie der US-Universitäten Humboldt State, Ohio State, UC Riverside und UT Austin. Sie haben jetzt herausgefunden, dass Jugendliche, die in den 1980er-Jahren Heavy Metal-Musik gehört haben, heute ein glückliches Spießerleben führen.

Zwar war die Teenagerzeit der Befragten nachweislich risikoreicher und riskanter - viele lebten den vielzitierten «Sex, Drugs, Rock N'Roll»-Lifestyle -, aber nun sind sie ausgeglichener als andere Testgruppen im mittleren Alter. Reue? Fehlanzeige! Und sie sind auch bedeutend glücklicher und besser angepasst als Jugendliche, die sich derzeit im Teenageralter befinden.

Anscheinend sorgt die Auseinandersetzung mit krachlauter Musik in einer schwierigen Identitätsfindungsphase für Ausgeglichenheit im mittleren Erwachsenenalter.

Von Headbangern zu Spießern

Manchmal wird die Vorliebe für Bands, wie Iron Maiden, Guns N'Roses, Helloween & Co bis zum 30. Lebensjahr komplett abgelegt. Doch häufig bleiben sogenannte "Metal-Heads" ihr ganzes Leben lang der Musik ihrer Jugend verbunden. Und trotzdem gehen sie auf Kreuzfahrten, leben vegan und unterstützen Demos gegen die fahrlässige Klima-Politik, so Studienleiterin Tasha Howe auf Open Culture. Glückliche Spießer eben.

Befragt wurden insgesamt 377 Personen, darunter «Heavy Metal-Groupies, Musiker und Fans der 1980er-Jahre».

(L'essentiel/dob)

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