Unter Hausarrest

26. April 2020 16:13; Akt: 26.04.2020 16:14 Print

6ix9ine will im Garten Musikvideos drehen

Rapper Tekashi 6ix9ine wurde erst kürzlich frühzeitig aus dem Gefängnis in den Hausarrest entlassen. Jetzt hat er darum gebeten, in seinem Garten Musikvideos drehen zu dürfen.

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Eigentlich ist es Tekashi 6ix9ine (23), bürgerlich Daniel Hernandez, nur erlaubt, für medizinische Notfälle oder Gespräche mit seinen Anwälten das Haus zu verlassen. Doch nun bitten seine Anwälte laut TMZ den zuständigen Richter in einem Schreiben darum, Tekashi wöchentlich zwei Stunden Aufenthalt in seinem Garten zu gewähren. Denn der Rapper möchte dort neue Musikvideos drehen.

Im Dokument soll stehen, dass die zuständigen Bewährungshelfer den Anfragen bereits eingewilligt hätten. Es fehle nur noch die Zustimmung des Richters.

Es scheint, als ob der Rapper seinen Plattenvertrag, den er im vergangenen Oktober unterschrieben hatte und 10 Millionen Euro wert sein soll, in vollen Zügen ausnützen möchte. Da es ihm laut Vulture erlaubt ist, unter Arrest Musik zu produzieren und frei über seine Social-Media-Kanäle zu verfügen, fehlt es 6ix9ine nur noch an Musikvideos.

Kein Kontakt zu seiner Tochter

Sara Molina (24), die Ex-Freundin den Rappers, ist enttäuscht, dass Tekashi sich zwar um seine Karriere bemüht, aber sich nicht darum kümmert, eine Beziehung zu seiner vierjährigen Tochter Saraiyah aufzubauen. Vor allem jetzt, wo er seit Anfang April wieder über Kommunikationsmittel verfügen darf.

Zwar hätte sich 6ix9ine auch vor seiner Verhaftung nicht um das kleine Mädchen gekümmert, mit einem kompletten Kontaktabbruch hätte die junge Mutter laut TMZ aber trotzdem nicht gerechnet.

Angst vor der Corona-Pandemie

Laut anonymen Quellen hat 6ix9ine den Kontakt zu seiner Ex-Partnerin und der gemeinsamen Tochter aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht gesucht. Ein Treffen sei nicht möglich, weil die Sicherheit von Saraiyah vorgehe.

Vor drei Wochen wurde Tekashi 6ix9ine unter strengen Bedingungen frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Dies, weil er laut seinen Anwälten unter Asthma leidet und die Coronavirus-Ansteckungsgefahr hinter Gittern zu groß war. Er hätte eigentlich erst im August entlassen werden sollen.

(L'essentiel/kro)

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