Grammys 2018

01. Dezember 2017 12:07; Akt: 01.12.2017 12:06 Print

«Demi? Selena? Ariana? Wo sind die Frauen?»

Bei den Grammys gehen 2018 mehrere Rap-Stars als Kronfavoriten ins Rennen. Weibliche Nominierte sind in den wichtigsten Kategorien kaum dabei. Das sorgt für Unmut.

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Wummernde Beats statt Pop-Balladen: Die Rapper Jay Z und Kendrick Lamar gehen mit acht beziehungsweise sieben Grammy-Nominierungen als Favoriten in das Rennen für die wichtigste Auszeichnung der US-Musikbranche. Die Ende Januar in New York stattfindende Verleihung wird damit im Zeichen des Hip-Hop stehen.

Auch in der prestigeträchtigsten Kategorie dominiert der Rap: Als Album des Jahres treten mit «4:44» von Jay Z, «Awaken, My Love!» von Childish Gambino, Lamars «Damn.» drei Rap-Werke gegeneinander an; ebenfalls im Rennen sind «Melodrama» der Neuseeländerin Lorde sowie «24K Magic» von Bruno Mars.

Die Frauen sind unterrepräsentiert

Die Konsequenz: Große Pop-Namen wie Harry Styles werden bei der Vergabe der goldenen Grammofon-Trophäen keine oder nur kleine Rollen spielen. Branchenkenner hatten dem britischen One-Direction-Mitglied gute Chancen ausgerechnet, Styles ging aber leer aus.

Auch Superstar Ed Sheeran, dem ein mögliches Kopf-an-Kopf-Rennen mit Kendrick Lamar vorausgesagt worden war, blieb hinter den Erwartungen zurück: Er holte im Vergleich zu Lamars sieben Nominierungen dann aber nur zwei – in wenig beachteten Pop-Kategorien.

Auffällig ist zudem, wie wenig Frauen in den großen Kategorien antreten. Auf Twitter ist die Empörung darüber groß. «Demi? Selena? Ariana? Katy? Nicki? Wo sind die Frauen, die eine Nominierung verdient hätten?», fragt User Klaus Ussy.

Weitere Erkenntnisse aus der Nominierten-Liste lesen Sie in der Bildstrecke.

(L'essentiel/fim/dpa)

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