Neue Single

05. September 2017 09:08; Akt: 05.09.2017 09:07 Print

«Taylor Swift ist die Königin des Rap»

Neue Woche, neuer Taylor-Swift-Song. Und diesmal rappt die Popsängerin sogar. Das ist aber nicht das Einzige, was wir aus «...Ready for It?» herauslesen können.

Zum neuen Lied von Taylor Swift gibt es noch kein Lyric- oder Musik-Video, nur diesen Clip mit dem «Reputation»-Album-Artwork. (Quelle: Youtube/Taylor Swift)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nur eine Woche nach dem Release von «Look What You Made Me Do» legte Taylor Swift am Sonntag bereits ihre nächste Single nach. Auch «... Ready for It?» wird auf dem für den 10. November angekündigten Album «Reputation» zu hören sein und kommt im gleichen düsteren Grundton daher.

Trotzdem klingt dieser Song wieder etwas girlier, so, wie es die Fans der 27-jährigen Amerikanerin seit der 2012er-Platte «Red» gewohnt sind. Und: Swift zeigt, dass sie rappen kann, was ihre Anhänger in den sozialen Medien ein bisschen durchdrehen lässt.

Hier sind fünf Dinge, die wir aus «...Ready for It?» herauslesen können:

1. Taylor Swift rappt und sollte nun T-Swizzle (oder so) heißen.

Ja, du hast richtig gelesen. Die Strophen der neuen Single sind gerappt und nicht gesungen. Und ja, es klingt so, wie Popsängerinnen eben klingen, wenn sie rappen – trotzdem kann Swift ein gewisser Flow nicht abgesprochen werden. Und die meisten Fans freut dieses musikalische Experiment:

2. Ihr liebstes neues Instrument ist ein Synthesizer.

Er ist gleich zu Beginn zu hören und kam in einer zahmeren Variante schon bei «Look What You Made Me Do» zum Einsatz. Dieser treibende Synthie erinnert zudem frappant an diese berühmte Stelle des «Inception»-Soundtracks (auch unten im Clip zu hören), die in den letzten Jahren bei viel zu vielen Blockbuster-Trailern zum Einsatz kam.

Ist Swift Fan von Film-Soundtrack-Komponist Hans Zimmer? (Quelle: Youtube/weiß0nicht)

3. Der Song könnte sich um ihren Ex-Freund Calvin Harris drehen ...

Wie die meisten Musiker wird auch Taylor Swift beim Songschreiben von persönlichen Erlebnissen beeinflusst. Da ihr Ex-Freunde-Katalog aber beeindruckender ist als der vieler Kolleginnen (Tom Hiddleston! Jake Gyllenhaal! Joe Jonas!) und einige Lieder einem bestimmten Ex zugeordnet werden können, fragen sich ihre Anhänger bei jedem neuen Release, von welcher ehemaligen Flamme sie diesmal singt. Bei «...Ready for It?» könnte es EDM-DJ und -Produzent Calvin Harris (33) sein; der elektronische Sound erinnert an dessen Musik und die Zeile «Touch me and you'll never be alone / I-Island breeze and lights down low» erinnert an die gemeinsamen Ferien der beiden im letzten Jahr.

... 4. oder um Harry Styles ...

Die Zeile «Younger than my exes but he act like such a man, so» deutet wiederum auf einen Typen hin, der jünger ist als die meisten ihrer Verflossenen – also auf One-Direction-Posterboy Harry Styles (23).

Allerdings: John-F.-Kennedy-Großneffe Conor Kennedy ist ebenfalls 23 Jahre alt und schmuste auch schon mit Tay-Tay herum.

... 5. oder um Joe Alwyn.

Auch Swifts aktueller Lover, Schauspieler Joe Alwyn, ist mit 26 Jahren jünger als ihr Durchschnitts-Ex. Und: Im Song lässt sie die Liebe aktuell tönen, was ebenfalls für Alwyn spricht. Und nochmals und: Das Lied beginnt mit dem Text «Knew he was a killer / First time I saw him» – vergangenen Herbst schaute sich Swift den Film «Billy Lynn's Long Halftime Walk» an, in dem Alwyn einen Killer spielt; etwa zu dieser Zeit sollen die beiden zu daten begonnen haben.

Der Trailer zu «Billy Lynn's Long Halftime Walk» mit Joe Alwyn in der Titelrolle. (Quelle: Youtube/Movieclips Trailers)

Trotz dieser Erkenntnissen bleiben wichtige Fragen unbeantwortet: Wer hat Taylor Swift das Rappen beigebracht? Intimfeind Kanye West wird es wohl nicht gewesen sein. Geht die Synthie-Liebe wirklich auf ihre Kappe oder war das schwedische Produzenten-Trio von «...Ready for It?» – Max Martin, Shellback und Ali Payami – vor allem dafür verantwortlich? Handelt der Song vielleicht doch von einem anderen Ex? John Mayer? Taylor Lautner?

All diese Fragen werden uns wahrscheinlich noch lange beschäftigen – so lange, bis sie uns gegen Taylor Swift aufbringen und wir ihr eröffnen:

(L'essentiel/shy)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.