Poplegenden

28. Oktober 2016 13:23; Akt: 28.10.2016 13:35 Print

Abba entzünden Hoffnung auf Comeback

Fast 35 Jahre lang sind die Poplegenden von Abba nicht zusammen aufgetreten - zum Ärger ihrer Fans. Jetzt kündigen die Schweden ein gemeinsames Projekt an.

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Seit 35 Jahren weigern sich ABBA, wieder gemeinsam aufzutreten. Doch nun will die Band für eine «Virtual Experience»-Show nochmals zusammenarbeiten. (Bild: Keystone)

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Ein Facebook-Foto hat viele Abba-Fans Anfang Juni dieses Jahres in Ekstase versetzt. «The Way Old Friends Do», ist das Bild überschrieben. Es zeigt die vier Mitglieder der legendären schwedischen Popband, wie sie sich auf der Bühne umarmen. So innig haben Fans das Quartett lange nicht gesehen. Was sie noch mehr in Aufregung versetzt: An dem Abend, an dem Benny und Björn in Stockholm 50 Jahre Zusammenarbeit feiern, sollen sie mit Agnetha und Anni-Frid sogar ein Lied gesungen haben. Könnte es fast 35 Jahre nach dem letzten Abba-Auftritt bald ein Comeback geben? Eine geheimnisvolle Ankündigung der Band hat die Hoffnung darauf am Donnerstag neu entfacht.

Schon im Januar hatte es Anzeichen gegeben, dass die Band, die Anfang der 80er Jahre beruflich und privat getrennte Wege ging - zuvor waren die Ehen von Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus sowie Anni-Frid Lyngstad und Benny Andersson in die Brüche gegangen - sich wieder angenähert hat. Damals hatte Ulvaeus seine neueste Idee zur Vermarktung des Abba-Kults vorgestellt: «Mamma Mia! The Party».

Hype ungebrochen

Das Konzept: In einem zur griechischen Taverne umgestalteten Saal im Stockholmer Freizeitpark «Gröna Lund» servieren Kellner Besuchern Lammwürste und Salat, während Musicaldarsteller die größten Abba-Hits trällern. Irgendwann werden dann die Tische zur Seite gerückt, und Fans können die Nacht zu den Klängen von «Dancing Queen» und «Waterloo» durchfeiern. Zur Eröffnung der Show hatten sich die vier Abba-Mitglieder zusammen auf einer Bühne gezeigt - allerdings schweigend.

Die Frage nach einer Wiedervereinigung der legendären schwedischen Popband hatte Ulvaeus in den letzten Jahren immer wieder störrisch abgewehrt. Gleichzeitig hält er die PR-Maschine aber erfolgreich am Laufen: Abba-Museum, Abba-Musical, Abba-Show - als eifriger Geschäftsmann entwirft Ulvaeus immer neue Konzepte, die den ungebrochenen Hype um das Quartett in Bares verwandeln.

Was das neue Projekt angeht, gibt sich die Band werbewirksam geheimniskrämerisch. Verraten wird nur, dass es sich um «ein neues Unterhaltungserlebnis» handelt, das «das Aktuellste aus der digitalen und Virtual-Reality-Technologie benutzen wird». Damit jüngere Generationen nachempfinden können, was ihre Eltern und Großeltern an den Popstars mit den Plateauschuhen so fasziniert, will Abba eine «Zeitmaschine» schaffen, «die die Essenz dessen festhält, was wir waren. Und sind», sagt Andersson. Sind? Das Wörtchen dürfte bei Fans wieder die Hoffnung darauf nähren, dass die Band ihre 1982 angekündigte «Pause» vom gemeinsamen Musikmachen endlich beendet.

(L'essentiel/dpa)

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