«Invasion of Privacy»

10. April 2018 13:22; Akt: 10.04.2018 13:27 Print

Cardi B schafft es von der Stripperin zur Rap-​​Queen

Vor wenigen Jahren tanzte sie noch an der Stange, nun erobert die US-Amerikanerin Cardi B die Charts.

In «Bodak Yellow» beschreibt Cardi B ihren Aufstieg von einer Stripperin zum Rap-Star. (Quelle: Youtube / Cardi B)

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«Schau, eine Bitch wie ich hatte zwei Optionen: Strippen oder verlieren», lautet die erste Zeile auf Cardi Bs Album «Invasion of Privacy». Mit ihrem Debütalbum setzt sie sich nicht nur breitbeinig auf den Thron des Hip-Hop, sondern steht auch für ein neues Frauenbild in der Szene.

Ihren ersten Fame erlangte Belcalis Almanzar, wie Cardi B bürgerlich heißt, 2015 mit der Reality-Show «Love & Hip Hop: New York» und einigen viralen Instagram-Videos. Es folgten drei Mixtapes und Gastauftritte bei Größen wie Shaggy und Bruno Mars. Im letzten Sommer ging dann ihre Single «Bodak Yellow» durch die Decke – eine klare Ansage, dass Cardi B sich nicht von der männerdominierten Branche unterkriegen lassen wird, unterlegt mit einem gnadenlos hämmernden Trap-Beat.

Karriere und Familie

«Meine Pussy ist so gut, ich schreie beim Sex meinen eigenen Namen», rappt Almanzar in «I Do», in dem sie von SZA – momentan ebenfalls eine der wichtigsten weiblichen Stimmen im Urban-Bereich – unterstützt wird. Im Laufe des Albums holt sie außerdem Hochkaräter wie Kehlani, Chance the Rapper und 21 Savage mit ins Boot. Vor ihrem Durchbruch wohnte Almanzar in der Bronx und kam kaum über die Runden, heute wollen alle mit ihr ins Studio.

Am Tag nach ihrem Album-Release verkündete Cardi B bei «Saturday Night Life», dass sie von ihrem Verlobten Offset, Teil der Rap-Crew Migos, ein Kind erwartet. Dass sie gleichzeitig eine Familie gründet und die Charts erobert, ist nur ein weiteres feministisches Statement. Dank Rapperinnen wie Cardi B und Alben wie «Invasion of Privacy» sind Frauen im Hip-Hop endlich mehr als tanzende Accessoires.

(L'essentiel)

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