Ozuna in den Top 10

06. September 2018 07:03; Akt: 06.09.2018 07:03 Print

Das Latin-​​Fieber erreicht neue Höhen

Der 26-jährige Puerto Ricaner Ozuna ist in Lateinamerika längst ein Star. Mit dem neuen Album «Aura» schwappt die Euphorie jetzt auf Europa über.

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Die New York Times nennt es einen Meilenstein; eindringlich und stylish. Im Artikel schwärmt Musikkritiker Jon Caramanica, wie leicht der Latin Newcomer zwischen Genres von Reggeaton über Bachata zu Trap bis Pop springe und in jedem überzeuge.

Seit dem Release des Debütalbums «Odisea» und dem Kritiker-Lob aus den USA ist inzwischen ein Jahr vergangen. In Europa blieb beides beinah unbemerkt. Dann landete Ozuna mit Chris Jeday, J. Balvin, Arcángel und dem gemeinsamen Song «Ahora Dice» auf Platz sechs der Liste der meistgeklickten Youtube-Videos 2017.

(Video: Youtube/Chris Jeday)

Das Musikmagazin «Fader» wählte seine Solo-Single «Se Preparó» unter die Top Ten seiner beliebtesten Lieder fürs vergangene Jahr und lobte den 26-jährigen Puerto Ricaner für die Female-Empowerment-Zeilen. Der Clip zum Song hat inzwischen knapp 890 Millionen Youtube-Views.

Billboard-Highs und Awards, aber weniger Bravado

Seither erreichte Ozuna mit dem Cardi-B-Feature «La Modelo» erstmals die Billboard Hot 100 als Lead Artist und gewann je einen iHeartRadio und Billboard Award als Best New Latin und Top Latin Artist of the Year und den Billboard Award für das beste Latin Album on Top.

(Video: Youtube/Ozuna)

Cardi B ist auch auf «Aura» jetzt wieder in einem Feature zu hören. Und nur einen Tag nach dem Album-Release am 24. August teaste der Rap-Superstar bereits die nächste Zusammenarbeit an: Für DJ Snakes «Taki Taki» war Cardi mit Ozuna, Selena Gomez und – glauben wir dem Mini-Directors-Chair – Babygirl Kulture am Video-Set.

Soon come ;) ON SET ! Ein Beitrag geteilt von CARDIVENOM (@iamcardib) am Aug 24, 2018 um 4:22 PDT

Ozunas grenzüberschreitender Erfolg zeigt, dass Latin längst weit mehr ist als «Despacito». Vor allem aber, dass das Genre auch gut ohne despektierliches Macho-Bravado auskommt. Und das hat definitiv Style.

(L'essentiel/mel)

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