Konzert

18. November 2019 12:30; Akt: 18.11.2019 14:33 Print

Die Libertines haben es immer noch drauf

LUXEMBURG – Am Sonntagabend zeigten die Brit-Rocker einem vollgepackten Atelier, dass sie trotz einer jahrenlangen Pause immer noch eine Menge Energie haben.

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Publiée par The Libertines sur Dimanche 17 novembre 2019

Am Sonntagabend fand im Atelier das Konzert der Libertines statt. «What became of the likely lads?» sang das Publikum aus voller Kehle mit, als die britischen Indie-Rocker einen ihrer berühmtesten Songs anstimmten. Nach einer zehnjährigen Pause hatten die Fans der Briten jeden Grund sich zu fragen, was aus der Indie-Rockband, die Anfang der 2000er den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht hatte, geworden war. In den letzen Jahren wurde in der Skandalpresse immer wieder über Dohertys Drogenprobleme berichtet.

Für den ersten Auftritt der Band in Luxemburg, war das Atelier vollgepackt und das Publikum Feuer und Flamme. Obwohl Doherty und Barât ihre ikonische rote Offizierjacken zurückgelassen hatten, schien sich ab dem ersten Song «Heart of the Matter» kaum etwas geändert zu haben. Die Jungs haben es immer noch drauf.

Die alten Songs sind nicht vergessen

Zum Auftakt des Konzerts spielte die Band zunächst «Barbarians», «Fame and Fortune» und «Dead For Love» bevor sich Barât ans Klavier setzte, um «You're My Waterloo» zu interpretieren. Immer wieder sangen Doherty und Barât in bester Libertines-Manier Stirn an Stirn ins selbe Mikro. Die Stimmen der beiden «Freigeister» ergänzten sich perfekt. Während die anderen beiden – Schlagzeuger Gary Powell und Bassist John Hassall – im Hintergrund blieben, sorgten sie dennoch für das treibende Fundament.

Ihre größten Hits «Vertigo», «Can't Stand Me Now» und «Time For Heroes» durften natürlich auf der Setlist nicht fehlen. Aber auch ruhigen Balladen wie «What Katie did» sorgten bei dem Publikum für Gänsehaut. Siebzehn Jahre nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums überraschten und begeisterten die Libertines als Rock-Band immer noch ihre Fans.

Luxembourgers

Publiée par The Libertines sur Dimanche 17 novembre 2019

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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